The Looter – Postapokalyptisches Action Adventure in Pixelart

In den Schatten von Tortura lauern Rätsel und Gefahren!

The Looter ist das erste Spiel des polnischen Entwicklerstudios Tactical Dogs, die ihr Erstlingswerk erstmals im Mai 2019 angekündigt haben. Nachdem das Spiel 2019 Finalist in der Kategorie “The Best Indie Game” bei den Awards in der Poznań Game Arena war, wurde es 2020 langsam etwas ruhiger um das Spiel und mittlerweile lässt das Entwicklerteam leider jedes Lebenszeichen vermissen. Dennoch ist The Looter interessant genug, um einen kurzen Blick auf das Spiel zu werfen!

The Looter von den Tactical Dogs – Einen konkreten Releasetermin hat das Spiel leider noch nicht.

Worum geht es in The Looter?

The Looter ist ein 2D Action Adventure im Stil eines Metroidvanias, das uns mitten in die Postapokalypse versetzt. Die Welt ist verloren und zerstört, nur an einem abgelegenen Ort namens Tortura ist noch ein Hauch von Zivilisation erkennbar. Die Menschen in Tortura schlafen Nachts mit ihren Waffen in der Hand, haben aber gerade noch genug Moral um sich nicht gegenseitig umzubringen, während sie tagsüber nach nützlichen Hinterlassenschaften aus der Vergangenheit suchen.

Im Spiel schlüpft man in die Rolle eines namenlosen Plünderers, der zusammen mit seinen Kameraden am Rande von Tortura ankommt und dort von einem wohlhabenden Magnaten mit einem Auftrag betraut wird. Der Magnat ist krank und benötigt ein Heilmittel, das sich angeblich in einem abgelegenen Kloster befindet, in das sich selbst die mutigsten Plünderer nicht hineinwagen. Auf dem Weg zum Kloster wird unser Plünderer dann durch den Angriff einer Kreatur von seinen Kameraden getrennt. Er beschließt den Weg alleine fortzusetzen und wird dann in eine Ereigniskette verwickelt, durch die er die tragische Geschichte von Tortura aufdecken kann.

Rätsel, Loot und Crafting

Gegen das Böse, das in den Schatten lauert wird sich unser Plünderer laut Entwicklern mit Schusswaffen, Melee Angriffen sowie Granaten und Minen verteidigen können. Die Welt von Tortura ist voll von Geheimnissen und versteckten Plätzen, so dass man teilweise ein paar Rätsel lösen muss um im Spiel voran zu schreiten und neue Bereiche freizuschalten.

Im Spielverlauf erhält man bessere Ausrüstung und neue Perks, die das Gameplay und unvermeidbare Kämpfe sowohl einfacher als auch abwechslungsreicher gestalten. The Looter trägt seinen Namen natürlich nicht umsonst. Im ganzen Spiel kann kräftig gelootet werden und Loot dient als Ingame-Währung, mit der die Spielfigur nicht nur handeln, sondern auch craften kann. Entsprechende Blueprints für nützliche Items soll man in der Welt von Tortura entdecken können.

The Looter – Der Plünderer ruht sich an einem Lagerfeuer aus.

Unterm Strich hat das Team von Tactical Dogs ein interessantes Konzept für sein Spiel auf die Beine gestellt und alle Zutaten für ein unterhaltsames, postapokalyptisches Abenteuer zur Hand. Interessierte Spieler können The Looter bereits auf die Steam-Wunschliste setzen, einen Release-Termin gibt es aber natürlich noch nicht. Ich hoffe sehr, dass sich in den nächsten Wochen ein Lebenszeichen der Entwickler ergibt und The Looter kein Spiel ist, das aufgrund der Corona-Krise gestrandet ist. Abschließend der erste Trailer zu The Looter.

Mehr zum Spiel: Steam | Homepage

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Autor: Piet 352 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.