Surviving the Abyss – Citybuilder Management-Sim in der Tiefsee

Leite eine Forschungseinrichtung auf dem Grund des Meeres

Surviving the Abyss wird der Debüttitel des nordirischen Entwicklerteams der Rocket Flair Studios, von denen wir bislang nur wussten, dass sie an dem mit Spannung erwarteten Citybuilder Dynasty of the Sands arbeiten. Bereits Anfang September hatte das Entwicklerteam angekündigt, bei der Entwicklung von Dynasty of Sands eine kurze Pause einlegen zu müssen, da für das Studio noch andere Verpflichtung anstünden. Nun ist klar, dass diese andere Verpflichtung Surviving the Abyss ist, dessen Early Access Release auf Steam von Publisher Paradox Arc für den 17. Januar 2023 angekündigt wurde.

Surviving the Abyss von Rocket Flair Studios und Paradox Arc soll am 17. Januar auf Steam in den Early Access starten.

Worum geht es in Surviving the Abyss?

Nach Surviving the Aftermath ist Surviving the Abyss der nächste Titel in der Surviving-Reihe von Paradox. Surviving the Abyss soll ein Mix aus Citybuilder und Management-Simulation werden, der erneut vor einem ziemlich düsteren Hintergrund spielt. Das Spiel versetzt uns ins Jahr 1976, in eine heiße Phase des kalten Krieges. Wir erhalten den Auftrag, auf dem Meeresgrund eine Tiefsee-Forschungseinrichtung aufzubauen und diese zu leiten. In der abgeschiedenen Dunkelheit des Meeres soll nämlich das Klonen von Menschen perfektioniert werden, damit man diese Klone als Waffen einsetzen kann.

Unter Wasser muss man sich nun um das Überleben der Crew kümmern, indem man die notwendige Infrastruktur für Lebenserhaltung, Forschung und Fertigung plant und errichtet. Ebenso ist man der Aufseher, der die genetischen Experimente des Wissenschaftlerteams leitet, das mit einheimischen Wildtieren experimentiert.

Expansion und Forschung am Meeresgrund

Im Spielverlauf muss man fortschrittliche Technologien erforschen, die Crew gesund und gehorsam halten und die Lebensqualität unter Wasser schrittweise verbessern. Ressourcen werden in der Tiefe über Bergbauanlagen gesammelt, die es möglichst effizient mit Tunneln, Stromleitungen und anderen Gebäuden zu verbinden gilt. Das unebene Gelände auf dem Meeresboden erfordert clevere Planung und vertikale Konstruktion.

Mit Erkundungs-Ubooten und kleinen Außenposten kann man sich Zugriff auf Ressourcen sichern, die weit entfernt von der Hauptbasis sind. Zur Forschung gehört es auch, die vielfältige, hochgradig angepasste Flora und Fauna der Tiefe einzufangen und genauer zu untersuchen. Ein Ereignissystem soll immer wieder dafür sorgen, dass in Surviving the Abyss wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, die dann im weiteren Spielverlauf auch über das Schicksal der Crew entscheiden.

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Mit kleinen U-Booten kann sich die Crew der Forschungsstation in Surviving the Abyss am Meeresgrund bewegen. Dabei ist es offenbar vernünftig, immer im Licht zu bleiben.

Das Licht darf niemals ausgehen!

Katastrophen lassen sich nur verhindern, wenn man sicherstellt, dass die Stromversorgung zusammen mit Lebenserhaltungssystemen und Lichtquellen stabil läuft. Lichtmasten drängen die Dunkelheit der Tiefsee zurück und sorgen für neue Bauflächen. Nicht nur die Crew spürt, dass die Dunkelheit unerwartete Schrecken verbirgt, die nur durch das Licht in Schach gehalten werden. Dunkelheit ist Gefahr, Licht ist Sicherheit. Das Licht darf niemals ausgehen!

Nach Aquatico und Abyssals wird Surviving the Abyss nun bereits das dritte Spiel, das uns 2023 auf den Meeresgrund schickt. Dabei verfolgt das Spiel der Rocket Flair Studios mit seinem Setting im Jahr 1976 aber durchaus einen anderen Ansatz. Denn Aquatico spielt in der Zukunft und Abyssals, in dem es ebenfalls um genügend Licht in der Tiefsee geht, auf einem fremden Alien-Planeten.

Ich bin sehr gespannt, was uns mit Surviving the Abyss, das als erstes der 3 genannten Spiele an den Start geht, erwartet. Wer das Entwicklerteam unterstützen möchte, kann das Spiel bereits auf die Steam-Wunschliste setzen. Abschließend noch ein Blick auf den nagelneuen Trailer, viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam

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Autor: Piet 535 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.