Tech Age Rebellion – Sandbox Sci-Fi Kolonie Simulation

Kolonie Aufbau im Rimworld Stil auf einer prozedural generierten Insel

Tech Age Rebellion ist das erste Spiel des vierköpfigen Entwicklerteams von Compiled Games aus Frankreich. Ende 2018 begannen 2 der Entwickler damit, an einem Prototyp des Spiels zu arbeiten, das damals noch TownCity heißen sollte. Nachdem das Team um zwei kreative Köpfe ergänzt wurde, einigte man sich darauf, dass das Projekt fortan Tech Age: Rebellion heißen sollte.

Drei der vier Entwickler arbeiten in ihrer Freizeit an dem Spiel, die technische Entwicklung wird jedoch in Vollzeit geleitet. Ende 2019 ist das Spiel mit einer ersten spielbaren Version auf Itch.io in einen “Earliest Access” gestartet. Damit will das Team von Compiled Games bereits früh das Interesse am Spiel messen und jederzeit die Tür für Spieler-Feedback öffnen.

Tech Age Rebellion

Worum geht es in Tech Age Rebellion?

Tech Age Rebellion ist eine Sci-Fi Kolonie Simulation, die von Spielen wie Rimworld, Dwarf Fortress und Rise to Ruins inspiriert wurde. Im Spiel wird man zum Anführer einer Gruppe von Zivilisten, die den Klauen eines planetenumspannenden Imperiums entkommen sind. Das Imperium ist sehr darauf bedacht diejenigen zu “korrigieren”, die sich ihren Ansichten widersetzen. Die Gruppe hat auf ihrer Flucht ein imperiales Schiff gestohlen und ist über das Meer geflohen. Die Flucht endet mit einem Schiffbruch auf einer unbekannten Insel, die offenbar von der Zivilisation vergessen wurde.

Die Gruppe hat kaum Ressourcen, keine Technologie und kein Wissen darüber, wie man gegen das monströse Regime kämpfen kann. Sie werden zu Rebellen und haben keine andere Wahl, als allein zu überleben, sich vorzubereiten und zu kämpfen. Am Strand beginnt man damit, einen Lagerplatz zu errichten und erste Ressourcen in Form von Holz und Stein abzubauen. Schnell entstehen Unterkünfte, erste Produktionstätten und Farmen für Lebensmittel.

Nach dem Schiffbruch beginnt man am Strand mit dem Aufbau der Siedlung, sammelt Ressourcen und errichtet Werkbank, Steinmetz und einen Ofen um zu kochen.

Kolonie-Aufbau im Stil von Rimworld

Im Spielverlauf kann man am Forschungstisch immer neue Technologien erforschen, ähnlich wie man es auch von Rimworld kennt. Wie beim Genreprimus muss man auch in Tech Age Rebellion darauf achten, dass die Bedürfnisse der Gruppe erfüllt werden und die Stimmung nicht ins negative umschlägt. Die Nahrung sollte deswegen nie vernachlässigt werden. Mit Hilfe einer Treppe nach unten kann man auch im Untergrund neue Bereiche der prozedural generierten Map erkunden und Ressourcen abbauen. Auch erste Gegner finden sich bereits auf der Karte, so dass man gut daran tut, seine Gruppe möglichst früh zu bewaffnen.

Ein Screenshot der Entwickler zeigt, wie komplex man in Tech Age Rebellion bereits bauen kann.

Guter erster Eindruck im “Earliest Access” auf Itch.io

Tech Age Rebellion erinnert beim ersten Anspielen schon sehr stark an Rimworld, ist aber optisch und spielerisch noch deutlich einfacher gehalten und natürlich bei weitem noch nicht so umfangreich. Für eine solch frühe Version, ich habe die Indev 1.1.1 ausprobiert, finde ich das Spiel aber durchaus gelungen und vor allem sehr vielversprechend. Das Team von Compiled Games hat noch zahlreiche ToDo’s auf der Roadmap stehen und wird diese vermutlich auch noch um einige Punkte ergänzen müssen.

Wer das Spiel ausprobieren möchte, muss aktuell 10 Euro übrig haben und sollte sich noch einmal bewusst machen, dass es hier um ein Spiel in einem sehr frühen Entwicklungsstand geht, das noch lange nicht fertig ist. Wer das Spiel über Itch.io kauft, wird bei einem künftigen Steam-Release auch automatisch einen Steamkey erhalten. Für mich als Rimworld-Fan ein Spiel, dessen Entwicklung ich auf jeden Fall genau im Auge behalten werde. Der nachfolgende Trailer vermittelt einen guten ersten Eindruck. Weitere Infos findet ihr auf der Itch.io Seite.

Mehr zum Spiel: Itch.io

 

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Autor: Piet 244 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.