Phantom Abyss – Auf der Jagd nach heiligen Relikten

Gefährliche Tempel voller Fallen und Hindernispassagen warten

Phantom Abyss ist das erste Spiel des australischen Entwicklerstudios Team WIBY und wurde erstmals im Mai 2020 angekündigt und knapp einen Monat später während der E3 einem großen Publikum präsentiert. Nur wenige Tage danach ist Phantom Abyss am 22. Juni 2021 mit kräftiger Unterstützung von Publisher Devolver Digital auf Steam in den Early Access gestartet.

Phantom Abyss von Team WIBY und Devolver Digital ist am 22. Juni 2021 auf Steam in den Early Access gestartet!

Worum geht es in Phantom Abyss?

Phantom Abyss ist ein asynchrones Multiplayer-Roguelike-Abenteuer, das offenbar ein bisschen von Indiana Jones oder auch Tomb Raider inspiriert wurde. Im Spiel steht man vor der Aufgabe, heilige Relikte aus prozedural generierten Tempeln zu bergen, ohne bei diesem Versuch zu sterben. Das Besondere dabei: Man hat für jeden Tempel nur einen Versuch, scheitert man oder gibt sich nur mit einem kleineren Relikt zufrieden, sieht man den speziellen Tempel nie wieder.

Die Tempel bestehen aus versteckten Fallen, tückischen Abgründen, unerbittlichen Wächtern und anderen Hindernissen die wir als mutige Abenteurer ein bisschen im Parkour-Stil springend und rennend überwinden müssen, um zum heiligen Relikt im Herzen der dungeonartigen Anlage zu gelangen. Ist man geschickt genug um das heilige Relikt zu erbeuten, wird der Tempel für immer abgeriegelt und man kann eine einzigartige Trophäe sein Eigen nennen.

Tempelschätze und Phantome

Immer mit dabei ist ganz Indiana Jones like eine nützliche Peitsche, von denen man im Spiel verschiedene Modelle freischalten kann, die einem für den nächsten Lauf im Tempel einen kleinen Segen mitgeben aber auch einen Fluch beinhalten, der das Streben nach dem Relikt etwas erschwert. Unterwegs findet man Truhen mit Münzen und Schlüssel, die tiefere und tödlichere Abschnitte des Tempels freischalten. Münzen können an Altären geopfert werden um einen Segen zu erhalten, beispielsweise einen Doppelsprung, Gleitsprung oder einen besseren Schutz vor Schaden.

Schutz vor Schaden ist wichtig, denn mit nur 3 Herzen ausgestattet kann man sich nicht all zu viele Fehler erlauben. In Tempeln die noch von keinem Spieler abgeschlossen wurden, kann man aber zum Glück auf die Phantome anderer Spieler treffen, die beim Versuch das Relikt zu erlangen gestorben sind. Indem man diese Phantome beobachtet, kann man aus den Fehlern und guten Moves der Spieler lernen um selbst weiter zu kommen. Insgesamt kann man in einem Tempel auf bis zu 20 Phantome treffen, darunter auch die von Steam Freunden. Ihr könnt euch das so ein bisschen wie die Geister im Rennspiel Trackmania vorstellen.

In den Tempeln von Phantom Abyss warten zahlreiche Fallen und Hindernispassagen. Ein falscher Schritt kann fatale Folgen haben.

Den Tempel-Spaß mit Freunden teilen

Neben den Phantomen besteht der asynchrone Multiplayer Modus weiterhin daraus, dass Spieler für ihre gescheiterten Läufe Tempel-Codes teilen können, damit sich Freunde an denselben Tempeln versuchen können. Alternativ kann man auch einen Abenteuer-Code teilen, der eine Liste mit allen Tempeln liefert, an denen man sich bereits erfolglos versucht hat. Während der mindestens ein Jahr andauernden Early-Access Phase, soll Phantom Abyss noch um weitere Gameplay-Funktionen, Räume, Fallen und Co. erweitert werden.

Phantom Abyss macht richtig Laune, fühlt sich mit seiner präzisen Steuerung sehr wertig an und sieht obendrein auch noch gut aus. Das Entwicklerteam hat in den Tempeln eine richtig gute Atmosphäre erzeugt. Ein synchroner Multiplayer Spielmodus, in dem man im Tempel-Run gegen 1-3 Freunde antritt wäre für mich persönlich noch die Kirsche auf Torte, aber auch ohne dieses Feature bekommt Phantom Abyss eine ganz klare Kaufempfehlung!

Mehr zum Spiel: Steam

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Autor: Piet 333 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.