Teardown – Sandbox Voxel-Action mit krasser Physik

Bahne dir deinen Weg durch eine vollständig zerstörbare Voxelwelt!

The Games That Weren’t

Teardown ist das neueste Spiel des schwedischen Solo-Entwicklers Dennis Gustafsson und seinem Studio Tuxedo Labs. Das Spiel ist seit Anfang 2018 in Entwicklung und soll noch in diesem Jahr auf Steam erscheinen. Aktuell plant der Entwickler, mit Teardown am 29. Oktober 2020 auf Steam in den Early Access zu starten.

Teardown von Dennis Gustafsson / Tuxedo Labs soll 2020 auf Steam erscheinen. Ein konkretes Releasedatum steht noch aus.

Beeindruckend realistische Physik

Gustafsson, der als Co-Entwickler bereits an zahlreichen anderen Spielen beteiligt war, hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Spieler und Spiele-Redaktionen mit den ersten Bewegtbilder zu seinem Spiel verblüfft. Teardown, das in einer ansprechenden Voxel-Welt spielt verfügt über eine beeindruckend realistische Physik, die auch für meinem Geschmack neue Maßstäbe setzt. Gustafsson, Experte für Physik in Videospielen setzt für sein Spiel auf eine speziell für Teardown entwickelte Physik- und Grafik-Engine, die die Zerstörung von Wänden, Decken und Objekten in verschieden große Einzelteile ermöglicht. Auch die Simulation von Feuer und Rauch, der sich ganz natürlich innerhalb eines Raumes ausbreitet ist beachtlich .

Der amerikanische Youtuber BlueDrake42 hat das Ganze in einem kurzen Video eingefangen!

 

Worum geht es in Teardown?

Nachdem Teardown ursprünglich offenbar als reine Physik-Demo begonnen hat, verwandelt der Entwickler diese nun seit einigen Monaten in ein komplettes Spiel. Der Name ist Programm! Teardown spielt wie bereits erwähnt in einer dynamischen Voxelwelt, in der alles interaktiv und somit auch zerstörbar ist. Im Spiel müssen wir 6 Schlüsselkarten einsammeln, die über ein altes Fabrikgelände verteilt sind. Ist die erste Schlüsselkarte eingesammelt, ertönt ein Alarm und ein Countdown von 60 Sekunden beginnt bis die Sicherheitskräfte erscheinen. Da es unmöglich ist alle 6 Schlüsselkarten in den 60 Sekunden zu erreichen, muss man die Sache anders angehen.

Mit Hilfe von einem Vorschlaghammer, Schusswaffen und Sprengstoff kann man Wände einschlagen und Hindernisse niederreißen um Abkürzungen und neue Wege zwischen den Standorten der Schlüsselkarten zu schaffen. Man kann auch Holzbohlen verlegen um improvisierte Brücken zu bauen oder Fahrzeuge fahren die auf dem Gelände stehen.

So entsteht ein kleiner Parkour der es ermöglicht, die 6 Karten in einer Minute einzusammeln und den Extraktionspunkt zu erreichen, bevor die Sicherheitskräfte eintreffen. Nach einem Durchlauf kann man seinen Versuch von oben auf einer Karte analysieren und überlegen wie man den Run noch verbessern kann. Einen vom Entwickler eingeplanten Idealweg gibt es laut Gustafsson nicht. Neben dem alten Fabrikgelände sind offenbar auch weitere Level wie zum Beispiel ein Einkaufszentrum geplant.

Teardown wird also eine Art Zerstörungs-Sandbox mit integriertem Action-Game. Es soll neben einer Sandbox auch eine Kampagne und einen Challenge-Modus geben. Sowohl der nachfolgende Trailer als auch das oben gezeigte Video von Youtuber Bluedrake42 haben mehrere Millionen Aufrufe. Zu faszinierend ist die realistische Physik auch beim 2. und 3. Mal anschauen. Mit dem anstehenden Steam-Release in diesem Jahr dürfte Teardown garantiert nochmal in aller Munde sein.

Wie Eingangs erwähnt, wird Teardown am 29. Oktober 2020 auf Steam in den Early Access starten. Das Spiel soll in dieser rund 1 Jahr lang dauernden Phase noch weiterentwickelt werden. Möglicherweise wird vor dem Release auch noch eine spielbare Demo ihren Weg auf Steam finden. Bis dahin könnt ihr das Spiel auf eure Steam-Wunschliste setzen. Einen ersten Eindruck von Teardown könnt ihr euch im nachfolgenden Angezockt! von Hirnsturz machen. Viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam

 

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Autor: Piet 277 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.