Mars Base – Farmsimulation auf dem Roten Planeten

Als Botaniker musst du die Marskolonie mit Nahrung versorgen!

Mars Base ist das erste Spiel des australischen Entwicklerteams Khuong Le aus Brisbane. Mars Base wurde erstmals im vergangenen Jahr angekündigt und konnte im Sommer 2021 erfolgreich eine kleine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter abschließen. Seit November 2021 ist Publisher Freedom Games mit an Bord und Mars Base soll voraussichtlich im 3. Quartal 2022 auf Steam, im Epic Games Store sowie für die Nintendo Switch erscheinen. Über Backerkit kann man das Spiel weiterhin vorbestellen, ein konkretes Releasedatum gibt es aktuell aber noch nicht.

Mars Base hat noch keinen Releasetermin, soll aber auf Steam, im Epic Store und für die Switch erscheinen.

Worum geht es in Mars Base?

Mars Base ist eine Farmsimulation in Pixelart, in der man in die Rolle eines interstellaren Botanikers schlüpft, der an der neuesten Mars-Kolonisierungsmission teilnimmt. Das Ziel der Mission ist es, eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Roten Planeten aufzubauen. Als Botaniker hat man die Aufgabe, den öden Marsboden in fruchtbares Ackerland zu verwandeln und alles anzubauen, was die Kolonisten zum Überleben brauchen.

Die Kolonisten wollen natürlich nicht nur von Poo-Tatoes leben, aber damit der harte und sterile Marsboden eine größere Vielfalt an Nutzpflanzen bereitstellen kann, muss man kreativ werden. Um erfolgreich zu sein, muss man die Rohstoffe nutzen, die täglich von anderen Kolonisten geliefert werden und seine Pflanzen jederzeit mit den notwendigen Mikronährstoffen versorgen. Zum Glück gibt es eine breite Palette von Werkzeugen, die einem bei der Arbeit helfen. Von modularen Pflanzgefäßen bis hin zu autonomen Robotern ist alles dabei was den Anbau der Pflanzen erleichtert.

Zusammenarbeit und ein wachsender Außenposten

Die Basis selbst ist ein lebender Organismus, mit Dutzenden von Einrichtungen zu denen man Zugang hat. Handwerkseinrichtungen, Forschungslabors, Solarkraftwerke und natürlich die eigenen Gewächshäuser. Man kann mit seinen Expeditionskollegen interagieren um, um ihre Geschichten zu erfahren und zu sehen, ob Sie nicht bei einer anstehenden Aufgabe helfen können. Alle zwei Erdenjahre schließen sich weitere Kolonisten der Basis an und bringen mehr berufliches Fachwissen mit, das beim Ausbau der Marsbasis hilft, sodass diese langsam von einem Außenposten zur ersten außerirdischen Stadt der Menschheit heranwächst!

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In Mars Base gibt es jedoch noch mehr zu tun als lediglich die Pflanzen zu versorgen. Man kann sich aus der Basis hinauswagen, zu Forschungszwecken eine Runde mit dem Rover drehen oder Staubstürmen an der Oberfläche und den unterirdischen Geheimnissen trotzen, um wertvolle Ressourcen zu erhalten, mit denen sich Werkzeuge und weitere Ausrüstung herstellen lässt. Aus frisch geernteten Produkten lassen sich Mahlzeiten kochen und man soll sogar Raketen für Erkundungsmissionen zu anderen Himmelskörpern bauen können.

In Mars Base muss man sich ins Zeug legen, denn die Kolonisten wollen nicht nur Kartoffeln essen.

Die Pixelart von Mars Base ist im Vergleich zu Titeln wie One Lonely Outpost eher einfach gehalten, dennoch verspricht der gefährlichste Gartenjob aller Zeiten gute Unterhaltung, während man versucht die aufstrebende Kolonie auf dem Roten Planeten bestmöglich zu versorgen. Wer mag, kann Mars Base bereits auf die Steam-Wunschliste setzen und so die Entwickler auf dem Weg zum Release unterstützen. Abschließend noch ein Blick auf einen frühen Gameplay-Trailer aus dem letzten Jahr.

Mehr zum Spiel: Steam | Epic

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Autor: Piet 503 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.