Endzone – Survival Aufbauspiel nach einer nuklearen Katastrophe

Die Welt wurde zerstört aber ein paar Menschen werden weiterleben!

Endzone – A World Apart, so der volle Titel des Spiels, ist das neueste Werk des deutschen Entwicklerstudios Gentlymad aus Wiesbaden. Bekannt wurden die Gentlymad Studios zuletzt durch die Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3, welche auf Steam allerdings keine großen Erfolge feiern konnte. Durch den Release von Pizza Connection 3 um einige Erfahrungen reicher, begann man mit der Entwicklung eines neuen Spiels. Es sollte ein Survival Aufbauspiel mit postapokalyptischem Setting werden.

Zu diesem Zeitpunkt konnte in Wiesbaden natürlich niemand ahnen, dass in Finnland bei den Iceflake Studios mit Surviving the Aftermath gerade ebenfalls an einem sehr sehr ähnlichen Spiel gearbeitet wird. Surviving the Aftermath ist vor kurzem im Epic Store in den Early Access gestartet. Endzone – A World Apart wird dies, mit Unterstützung des ebenfalls aus Wiesbaden stammenden Publishers Assemble Entertainment, im kommenden Frühling 2020 auf Steam tun.

Endzone – A World Apart ist das neue Survival Aufbauspiel von Gentlymad aus Wiesbaden.

Endzone – A World Apart: Worum geht es im Spiel?

Nachdem Terroristen im Jahr 2021 weltweit Atomkraftwerke zur Explosion gebracht haben, ist die Welt ins  Chaos gestürzt. Einige wenige Menschen konnten sich in unterirdische Anlagen rette, sogenannte Endzonen. 150 Jahre nach der Katastrophe wagt sich die Menschheit nun erstmal wieder an die Oberfläche und als Spieler hat man fortan das Kommando. In einer lebensfeindlichen Umgebung, die immer noch voller Radioaktivität ist und von verseuchtem Regen und extremen Klimaschwankungen heimgesucht wird, muss man seine Fähigkeiten als Anführer unter Beweis stellen und eine Siedlung für die letzten Überlebenden der Erde errichten.

Endzone – Das Aufbauspiel soll im Frühjahr 2020 auf Steam in den Early Access starten.

Laut Entwicklern stehen dem Spieler über 30 verschiedene Gebäude zur Verfügung, angefangen beim einfachen Wohnhaus, mit dem man den Überlebenden Zuflucht und ein Dach über dem Kopf gewährt. Außer Obdach haben die neuen Siedler natürlich auch weitere Grundbedürfnisse wie Wasser und Nahrung.  Um den weiteren Ausbau der Siedlung voran zu treiben, muss man die verschiedenen Berufe und Aufgaben der Menschen koordinieren. Für den Ausbau müssen Ressourcen gesammelt und verfeinert werden und mit Straßenzügen, Lagerstätten und Marktplätzen errichtet man eine effiziente Infrastruktur. Kinder wollen zur Schule geschickt werden und die Siedler entwickeln im Spielverlauf offenbar immer neue Ansprüche um zufrieden und zuversichtlich zu bleiben.

Endzone – A World Apart: Hier macht ein Sandsturm der Kolonie gerade Probleme.

Endzone – Dürre, radioaktiver Regen und Sandstürme

Die radioaktive Strahlung verpestet auch 150 Jahre nach der Katastrophe die Erdoberfläche. Mit Schutzkleidung kann man seine Siedler vor der Strahlung schützen. Mit Aktivkohlefiltern kann man das Wasser reinigen. Die lebensfeindliche Umgebung ist dynamisch und vollständig simuliert. Jedes Fleckchen Erde besitzt laut Entwicklern eigene Feuchtigkeits- und Strahlungswerte. Regen wird die Felder bewässern, toxischer Regen trägt jedoch erneut vernichtende Strahlung über das Land. Darum kann es helfen die Felder zu überdachen. Alternativ muss bleibt nur die Möglichkeit Erde um- und abzugraben, um das Land von der Strahlung zu befreien. Dürreperioden, radioaktiver Regen und Sandstürme sollen allgegenwärtige Bedrohungen in Endzone sein.

Obwohl die Welt in Scherben liegt, sind natürlich noch ein paar Reste der früheren Zivilisation erhalten geblieben. Der Spieler wird Expeditionen entsenden können um Ruinen und verlassene Orte auf der Suche nach wichtigen Ressourcen zu durchsuchen. Laut Entwicklern wird man dabei auch verhängnisvolle Entscheidungen treffen müssen, die das Schicksal der Siedler für immer verändern können.

Während der Early-Access Phase soll das Spiel auch mit deutschprachiger Oberfläche ausgerüstet sein und regelmäßig um neue Features und Herausforderungen erweitert werden. Die Entwickler möchten dabei ganz besonders das Feedback aus der Community mit einbeziehen und Endzone mit der Beteiligung der Spieler zur Bestform verhelfen. Dass wir mit Endzone und Surviving the Aftermath nun innerhalb kurzer Zeit 2 Spiele haben, die das gleiche Konzept verfolgen ist dabei überhaupt nicht schlimm. Ich glaube es gibt im Spiele-Äther auch noch Platz für einige weitere postapokalyptische Aufbauspiele. Der kürzlich erschienene Announcement-Trailer zeigt leider nur Aufnahmen von Lost Places statt das Spiel ernsthaft zu teasern, aber da kann man mal ein Auge zudrücken, denn die Homepage zum Spiel ist dafür wirklich schick geworden!

Mehr zum Spiel: Steam | Homepage

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Autor: Piet 148 Beiträge
Liebt Indiegames ★ Spielt selten ein Spiel bis zum Ende durch ★ Kaffee- und Musikjunkie ★ Bart- und Basecap-Träger ★ Macht Sachen im Internet ★ Baujahr 83