Hardspace: Shipbreaker – Im All alte Raumschiffe abwracken

Als Space Cutter wertvolle Materialien aus Raumschiffen bergen

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Blackbird Interactive, die Entwickler von Homeworld: Desert of Kharak und dem kommenden Homeworld 3, haben zusammen mit Publisher Focus Home Interactive vor wenigen Tagen ihr neues gemeinsames Spiel „Hardspace: Shipbreaker“ vorgestellt, das sich neben Homeworld 3 ebenfalls in Entwicklung befindet. Hardspace: Shipbreaker soll im Sommer diesen Jahres auf Steam in den Early Access starten. Als konkretes Releasedatum wurde mittlerweile der 16. Juni 2020 festgelegt.

Hardspace: Shipbreaker von von Focus Home Interactive und Backbird Interactive erscheint im kommenden Sommer

Worum geht es in Hardspace: Shipbreaker?

Hardspace: Shipbreaker wird ein Weltraum Sandbox Abenteuer, in dem man in die Rolle eines sogenannten Space Cutters schlüpft. Im Auftrag des großen Bergungsunternehmens LYNX macht man sich mit hochmoderner Technologie an alten Raumschiffen zu schaffen um diese auszuschlachten und wertvolle Materialien zu ergattern. Man kann sich durch die Decks fräsen und mit dem Schneidewerkzeug wichtige Materialien und Komponenten bergen oder den ganzen Metalschrott einfach in tausend Einzelteile zerlegen. Realistische Physik- und Zerstörungseffekte sollen dabei für das richtige Feeling sorgen.

Schiffe bergen um Schulden abzubezahlen

In der Kampagne startet man mit einem immensen Schuldenberg beim Bergungsunternehmen LYNX, den man durch seine Arbeit nach und nach abbezahlen muss. Um schuldenfrei zu werden, muss man die Bergungsrechte an immer größeren und wertvolleren Schiffen erwerben und alles herausschneiden, was irgendwie wertvoll ist. Sind ein paar Credits übrig, sollte man seine Werkzeuge, seinen Helm und seinen Schutzanzug aufwerten, um dadurch lohnenswertere Aufträge an Land zu ziehen und beim abwracken mehr Geld zu verdienen.

Im Dock von Hardspace: Shipbreaker kann man sich durch die Decks der auszuschlachtenden Raumschiffe fräsen.

Kampagne und Sandbox-Modus im Early Access

Hardspace: Shipbreaker wird mit zwei Schiffsklassen zum Ausschlachten, verbesserbaren Werkzeugen und Perks, dem ersten Akt der Kampagne und einem freien Sandbox-Modus in den Early Access starten. Die finale Version soll neben einer Kampagne mit mehr als 40 Stunden Spielzeit auch den Sandbox Modus verbessern und unter anderem auch prozedural generierte Schiffen bieten. Des weiteren planen die Entwickler auch Bestenlisten und tägliche Herausforderungen. Auch Mod-Support ist geplant, damit Spieler künftig eigene Schiffe und Herausforderungen entwerfen und teilen können.

Early Access mit Open End

Wie lange Hardspace: Shipbreaker nach dem Early Access Release in diesem Status verbleibt lassen die Entwickler offen. Sie wollen auf jeden Fall so lange im Early Access bleiben, bis sie das Spiel reif für Version 1.0 statt sich auf ein Zeitfenster festzulegen. Nach eigenen Angaben kratzen sie gerade erst an Oberfläche der Möglichkeiten, die diese Art von Spiel bietet. In Punkto Funktionen, Gameplay und Storytelling ist also noch vieles möglich. Ein Koop-Modus ist aber offenbar nicht geplant. Künftige Beta-Tests sind hingegen sehr wahrscheinlich, denn die Entwickler wollen das Feedback aus der Community unbedingt in die Entwicklung des Spiels einfließen lassen. Dafür stehen Discord, Forum, Social Media und Co. zur Verfügung.

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Autor: Piet 272 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.