Occupy Mars – Erlebe die Kolonisierung des roten Planeten

Open World Survival Simulation aus der Sicht eines Kolonisten

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Occupy Mars ist ein neues Spiel vom polnischen Entwickler Pyramid Games, die zur PlayWay-Gruppe gehören, den für Simulationsspiele bekannten Publisher. Pyramid Games und PlayWay haben zuletzt Anfang des Jahres gemeinsam den Rover Mechanic Simulator auf Steam veröffentlicht. Neben Occupy Mars arbeiten weitere Teams des 30-köpfigen Studios derzeit an Spielen wie Dinosaur Fossil Hunter und Castle Flipper. Occupy Mars soll 2020 auf Steam in den Early Access starten, ein konkretes Releasedatum gibt es aber noch nicht. Im Rahmen des Steam Game Festival können wir jedoch einen Prolog als kostenlose Demo ausprobieren.

Occupy Mars hat noch kein Releasedatum, aber vom 09.06 – 22.06.2020 können wir auf Steam eine kostenlose Demo ausprobieren.

Worum geht es in Occupy Mars?

Occupy Mars ist ein technisches Sandbox Spiel mit einer offenen Spielwelt und einem realistischen Tag-Nacht-Zyklus, das sich zum Ziel gesetzt hat, uns die Kolonisation des Mars erleben zu lassen und ein wichtiger Teil davon zu sein. Man soll sich im Spiel wie ein waschechter Kolonist fühlen. Der Spieler steht vor der Aufgabe eine Basis auf dem Mars aufzubauen und sicherzustellen, dass es jederzeit genug Wasser, Sauerstoff, Energie und Nahrung zum Überleben gibt. Die Basis braucht dazu Zugang zu unterirdischen Wasserressourcen und die Temperaturen sollten in der Nacht nicht zu sehr fallen.

An einem geeigneten Platz errichtet man dann Gewächshäuser um Gemüse und Getreide anzubauen und baut Sauerstofftanks, Brennstoffgeneratoren, Sonnenkollektoren und Batterien auf, um Energie für die Basis zu speichern. Occupy Mars geht dabei aber ins Detail. Nicht einfach nur platzieren und fertig, man muss alle Rohre und Kabel selbst anschließen und sogar auf die richtige Kabelführung achten.

Occupy Mars – Die Basis muss den Kolonisten Wasser, Nahrung, Sauerstoff, Energie und natürlich Schutz bieten.

Wartungsarbeiten an der Marsbasis

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Spiels sind Wartungsarbeiten, denn die Bedingungen auf dem roten Planeten sind ziemlich schwierig. Heftige Temperatursprünge, Sand- und Sonnenstürme sowie Meteoritenschauer beanspruchen die Konstruktionen ganz ordentlich. Beschädigte Strukturen und Komponenten müssen zeitnah mit verschiedensten Werkzeugen repariert werden. Man lernt die Grundlagen der Montage, das Löten sowie die Anwendung von zahlreichen Werkzeugen zur Reparatur der kompletten Ausstattung kennen.

Mit dem Rover den Mars erkunden

Mit dem Rover, den man im Spielverlauf auch upgraden kann, ist man in der Lage die verschiedensten Regionen auf dem Mars zu erkunden, nach benötigten Ressourcen zu suchen und Bergbauoperationen durchzuführen. Das Leben auf dem Mars bleibt jedoch jederzeit herausfordernd, denn es kann zu kleinen Problemen wie Dekompression kommen. Dann muss man schnell reagieren um durch ein Sauerstoffleck nicht den Verlust von Lebensmitteln oder schlimmeres zu riskieren.

Während dem für rund ein Jahr veranschlagten Early Access, soll Occupy Mars in allen Bereichen mit weiteren Inhalten verbessert werden. Mehr Gebäude, mehr Fahrzeuge, neue Ressourcen und vieles mehr. Mit einem 3D Model Importer soll das Spiel dann auch modbar werden, so dass auf Wunsch Inhalte von der Community in die Sandbox einziehen können. Wer Interesse an Occupy Mars hat, kann vom 09.06. bis zum 22.06.2020 eine kostenlose Demo des Spiels auf Steam ausprobieren.

Der erste Eindruck dieser neuen Mars Survival Simulation ist auf jeden Fall ziemlich gut und Erinnerungen an den Film “Der Marsianer” werden schnell geweckt. Auf Casualgamer wirkt das Spiel anfangs aber vielleicht auch etwas zu komplex, denn es präsentiert sich in der Demo wirklich als detailreiche Simulation. Der Trend, dass viele der Simulationsgames, die aus den diversen Studios der PlayWay-Gruppe kommen, qualitativ von Jahr zu Jahr besser werden hält mit Occupy Mars aber an. Abschließend, viel Spaß mit dem Trailer!

Mehr zum Spiel: Steam

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Autor: Piet 273 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.