Saghala – Die postapokalyptische Suche nach einem Fusionskern

Welcher Fraktion schließt Du Dich an, um den Kern zu finden?

Saghala: Heroes of the Last World ist das neueste Spiel des polnischen Entwicklerstudios KovalGames aus Krakau, die ihr Steam-Debüt im vergangenen Jahr mit mit dem Pixelart Plattformer DARK MINUTE: Kira’s Adventure gefeiert haben. Saghala hat noch kein Releasedatum und soll erst 2023 auf Steam erscheinen. Das Entwicklerteam sucht aber aktuell schon über das Crowdfunding Portal Indiegogo nach Unterstützern.

Saghala: Heroes of the Last World von KovalGames sucht über Indiegogo nach Unterstützung!

Worum geht es in Saghala: Heroes of the Last World?

Saghala soll ein strategisches Abenteuer mit kartenbasierten Kämpfen werden, das in einer postapokalyptischen Welt im Jahr 2081 spielt. Nachdem vor mehr als 60 Jahren ein Atomkrieg die Menschheit stark dezimiert hat, haben koronale Massenauswürfe der Sonne der Zivilisation den Rest gegeben und fast sämtliche, verbliebene Elektronik vernichtet. Lediglich ein unterirdischer Fusionsreaktor ist übrig geblieben und halbwegs funktionsbereit. Aus dem Chaos der Postapokalypse haben sich mit der Bruderschaft des Atoms und den Flammenden Schädeln zwei Fraktionen geformt, die nun über die Kontrolle von Saghala, so der neue Name der Erde, und den wertvollen Fusionsreaktor namens The Core kämpfen.

Die Bruderschaft des Atoms oder die Flammenden Schädel! Für wen willst Du in Saghala: Heroes of the Last World antreten?

Im Spiel schlüpft man in die Rolle eines Helden oder einer Heldin und schließt sich einer der beiden Fraktionen an, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Das Abenteuer beginnt dann in einer winzigen Siedlung irgendwo in Saghala. Das Hauptziel des Spiels ist es The Core zu finden und ihn zu reparieren, doch der Weg zum Ziel ist gespickt mit vielen Widrigkeiten und schwierigen Entscheidungen.

Erkunde die Welt und erweitere Deine Siedlung

Das postapokalyptische Pixelart Setting von Saghala: Heroes of the Last World ist charmant.

Ein weiterer Aspekt des Spiels ist die eigene, kleine Siedlung, die stetig erweitert werden will. Man kann neue Gebäude bauen oder bestehende verbessern. Vom Hauptquartier über das Sägewerk bis hin zur Radiostation ist alles dabei. Außerdem muss man Ressourcen wie Münzen, Nahrung, Holz, Stahl und Schrott sammeln und genug Militär rekrutieren, das die kleine Gemeinschaft verteidigen kann. Denn neben den Feinden, die in der Welt von Saghala ebenfalls auf der Suche nach dem Kern sind, greifen regelmäßig Banditen eines Nomandenclans die eigene Siedlung an. Alle 7 Tage beginnt eine neue Woche und man erhält die produzierten Ressourcen und neue Siedler.

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Kartenbasiertes Kampfsystem

Das Kampfsystem von Saghala: Heroes of the Last World basiert auf einem Deckbuilding-Kartenspiel. Hier schickt man ein paar Atomratten in den Kampf.

Das Kampfsystem von Saghala basiert auf einem Kartenspiel und natürlich kann man sein Deck im Spielverlauf ständig verändern und verbessern. Mit anfänglich 8 Zügen pro Tag muss man die postapokalyptischen Reste des Kontinents erkunden, andere Siedlungen besuchen und sich in Ruinen oder den Untergrund vorwagen. Während man Händler besucht und die zahlreichen Nebenquests von diversen NPC’s abschließt, entwickelt sich die eigene Spielfigur langsam weiter und erhält zusätzliche Upgrades, Waffen und Gegenstände, die auf der Suche nach dem Kern von Nutzen sind.

Saghala: Heroes of the Last World präsentiert sich auf den ersten Blick ganz vielversprechend und könnte ein unterhaltsames, postapokalyptisches Abenteuer werden. Laut Entwickler werden mehr als 20 Stunden Spielzeit im Spiel stecken. Wer das Spiel auf seinem Weg zum Release unterstützen mag, kann es bereits auf die Steam-Wunschliste setzen oder die gerade gestartete Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo unterstützen. Nachfolgend noch ein kurzer Trailer, viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam | Crowdfunding auf Indiegogo

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Autor: Piet 503 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.