Honey, I Joined a Cult – Gründe deine eigene Sekte

Neue Anhänger gewinnen und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen!

The Games That Weren’t

Honey, I Joined a Cult vom englischen Entwicklerteam Sole Survivor Games ist ein Mix aus strategischer Aufbausimulation und Management Spiel. Wir haben bereits 2018 über das vom Klassiker Prison Architect inspirierte Spiel berichtet. Damals mit der Info, dass das Spiel noch im selben Jahr auf Steam erscheinen sollte. Doch leider wurde es erst einmal wieder ziemlich ruhig um das Spiel, dessen Weiterentwicklung aber nie eingestellt wurde.

Am 21. Mai 2020 hat nun Publisher Team17 auf seiner Webseite bekannt gegeben, dass sie sich mit Sole Survivor Games zusammen getan haben, um Honey, I Joined a  Cult endlich auf den PC zu bringen. Ein konkretes Releasedatum gibt es noch nicht, mit dem Spiel ist wohl ziemlich sicher noch im Jahr 2020 zu rechnen.

Honey, I Joined a Cult von Sole Survivor Games und Team17

Worum geht es in Honey, I Joined a Cult?

Honey, I Joined a Cult versetzt den Spieler zurück in die 1970er Jahre, dort kommt ihm die Aufgabe zu einen Kult, oder besser gesagt, eine Sekte zu gründen, diese aufzubauen und mit der Absicht Gewinne zu erzielen zu verwalten. Es beginnt damit, dass man einen Anführer für seine Sekte erschafft und den Kult benennt. Dann noch schnell das passende Outfit für die künftigen Kultisten gewählt und schon kann es los gehen ein unbebautes Gründstück in der Stadt in ein funktionelles Hauptquartier für die Sekte zu verwandeln.

Das Hauptquartier kann im Spielverlauf immer weiter ausgebaut werden. Neben grundlegenden Bedürfnissen wie einem Schlafplatz und einem Sanitärbereich warten viele weitere Räume auf den Spieler. Beispielsweise eine Hypnosekammer, um die Anhänger des Kultes “auf Kurs” zu halten. Generell geht in diesem Spiel darum, den Kult stetig zu vergrößern.

Honey, I Joined a Cult – Cthulhu? Auf diesem Sektengelände tragen die Anhänger des Kultes offenbar gerne seltsame Kopfbedeckungen!

Durch Werbung kann man neue Kultisten rekrutieren, sie indoktrinieren und ihnen, für den Unterricht den sie auf dem Gelände erhalten, auch noch das Geld aus der Tasche ziehen. Bevorzugt sucht man natürlich solche Menschen, die ihren gesellschaftlichen Einfluss in den Dienst der Sekte stellen können oder über große finanzielle Möglichkeiten verfügen. Während die Anhänger damit beschäftigt sind Kultobjekte zu verehren, die der Spieler vorher festgelegt hat, und man in speziellen Räumen jede persönliche Information über sie einsammelt.

Natürlich sind die Regierung, neugierige Journalisten und die logischerweise oftmals wütenden Familienmitglieder wenig begeistert von den Vorgängen auf dem Sektengelände und müssen immer wieder in Schach gehalten werden.

Deine eigene Sekte – Ein kreatives Konzept

Das Konzept von Honey, I Joined a Cult ist sehr kreativ und verspricht Spielspaß. Die optische Ähnlichkeit zu Prison Architect, aus der die beiden Entwickler übrigens keinen Hehl machen, tut dem keinen Abbruch. Wie schon bei anderen Games die diesem Grafikstil folgen erwähnt, ist es die logische Wahl. Kleine Entwicklerteams, die nicht genug Ressourcen oder Manpower für komplexe Pixelart oder 3D Grafik haben, können mit dieser Art der Darstellung schnell notwenige Spielelemente erstellen und haben so mehr Zeit für die Entwicklung von Gameplay & Features.

Ich habe Honey, I Joined a Cult nun schon sehr lange im Auge, halte es für einen sehr vielversprechenden Titel und freue mich, dass mit ein Team17 ein Publisher gefunden wurde und der Release des Spiels nun in absehbarer Zeit erfolgt. Erscheinen soll das Spiel offenbar erstmal nur mit englischsprachiger Oberfläche, ob weitere Sprachen geplant sind ist aktuell noch nicht bekannt. Sobald ein konkretes Releasedatum bekannt wird, werden wir das hier natürlich zeitnah nachreichen. Bis dahin könnt ihr das Spiel bereits auf eurer Steam-Wunschliste platzieren. Abschließend, viel Spaß mit dem jüngsten Trailer zum Spiel!

Mehr zum Spiel: Homepage | Steam

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Actionrecorder
Autor: Piet 273 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.