Captain of Industry – Aufbau- und Management-Simulation

Errichte auf einer verlassenen Insel eine Kolonie und Industrie

Captain of Industry ist das erste Spiel des amerikanisch-britischen Entwicklerduos MaFi Games und bereits seit 2015 in Entwicklung, als die beiden Entwickler Marek und Filip mit einem Prototyp in Unity begonnen haben. Seitdem haben sie regelmäßig in ihrer Freizeit an dem Spiel gearbeitet und nun biegt Captain of Industry langsam auf die Zielgerade ein.

Am 1. Juni 2021 startet eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter und für das 3. und 4. Quartal des Jahres sind geschlossene Alpha und Beta-Tests geplant. Wenn dabei alles nach Plan verläuft, soll Captain of Industry dann im kommenden Frühjahr 2022 auf Steam in den Early Access starten.

Captain of Industry soll im 1. Quartal 2022 auf Steam in den Early Access starten.

Worum geht es in Captain of Industry?

Captain of Industry ist eine Bau- und Management-Simulation mit Automatisierung, die auf den ersten Blick einige Parallelen zu Spielen wie Satisfactory, dem Klassiker Factorio oder dem bisher leider gefloppten Automation Empire hat, jedoch auch Elemente einer klassischen Kolonie-Simulation mitbringt.

In Captain of Industry ist die Welt im Chaos versunken und man ist mit seiner treuen Crew auf eine verlassene Insel geflohen um dort eine neue Kolonie zu gründen. Um in der neuen Heimat zu überleben, muss man Rohstoffe abbauen, Nahrung ernten, Fabriken bauen, Produkte herstellen, Fahrzeuge konstruieren und neue Technologien erforschen. Im Spielverlauf soll man sogar ein eigenes Raumfahrtprogramm starten, Raketen bauen und eine Raumstation zusammenstellen können. Laut Entwicklern kann dieser Zugewinn an Macht und Technologie dann sogar dazu führen, dass man das Chaos auf der Erde beenden kann.

Viele Bodenschätze & ein dynamisches Gelände warten

Wie in ähnlichen Spielen dieser Art, wird es auch in Captain of Industry darauf ankommen seine Industrie möglichst effizient zu errichten und die Wege kurz zu halten, um den für den Transport benötigten Kraftstoff zu sparen. Die Insel ist reich an Bodenschätzen und man kann Kohle, Eisen, Kupfer und Gold abbauen um damit über Fließbänder die produzierende Industrie in Schwung zu bringen. Insgesamt soll es mehr als 100 herstellbare Produkte geben.

Das Gelände in Captain of Industry wird dynamisch sein. Berge entfernen, Brücken und Rampen bauen um Zugang zu abgelegenen Gebieten zu erhalten oder ein paar Steine in den Ozean werfen um neue Bauplätze zu erschaffen. Laut den Entwicklern wird man mit Baggern alles beliebig verändern können. Neben Baggern kann die eigene Fahrzeugflotte auch LKWs, Baumernter und sogar ein ausbaufähiges Kriegsschiff umfassen, mit dem man die Umgebung erkunden kann um heimatlose Flüchtlinge und neue Ressourcen aufzuspüren.

Captain of Industry – Die erste Siedlung in der neuen Heimat besteht aus zusammengesetzten Frachtcontainern.

Nahrungsmittel und neue Technologien

Oberste Priorität im Spiel soll die Versorgung der Kolonisten haben, deren erste Siedlung ein Verbund aus zusammengesetzten Frachtcontainern wird. Klein, aber gemütlich. Um alle Menschen zu ernähren, muss man auf Farmen Kartoffeln und andere Pflanzen anbauen. Im Spielverlauf braucht es dann Düngemittel und fortschrittliche Gewächshäuser und den Lebensmittelbedarf zu decken. Forschung schaltet im Spiel neue Technologien, neue Gebäude und Materialien frei und macht Fabriken auf dem Weg in die Zukunft effizienter.

Captain of Industry scheint ein interessanter Genre-Mix zu werden und der erste kleine Trailer zeigt einige schöne Details, wie die Bagger und LKWs die die Landschaft verändern. Wer wie ich Interesse an dem Spiel hat, kann sich auf der Kickstarter-Seite bereits für eine Erinnerung an den Kampagnenstart am 1. Juni 2021 eintragen und natürlich die Kampagne unterstützen. Captain of Industry hat zudem eine Homepage mit weiteren Infos und ist bereits auf Steam gelistet, falls ihr dem Spiel einen Platz auf der Wunschliste gewähren wollt.

Mehr zum Spiel: Steam | Homepage | Kickstarter

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Autor: Piet 322 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.