Dyson Sphere Program – Sci-Fi Sandbox Aufbausimulation

Mit Hilfe von Automatisierung zur totalen Energieversorgung

The Games That Weren’t

Dyson Sphere Program ist ein neues Spiel vom chinesischen Entwickler Youthcat Studio, das 2021 auf Steam in den Early Access starten soll. Der Publisher des Spiels, Gamera Games, stammt ebenfalls aus China. Ein konkretes Releasedatum hat Dyson Sphere Program noch nicht, es soll nach Willen des kleinen Entwicklerteams aber in der ersten Hälfte des Jahres 2021 auf Steam in den Early Access starten. Im Laufe des Oktobers 2020 werden die Entwickler außerdem noch eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter durchführen um weitere Finanzmittel zu erlösen und das Spiel einer breiteren Masse an Spielern vorzustellen.

Dyson Sphere Program soll 2021 auf Steam in den Early Access starten. Vorher läuft noch eine Crowdfunding Kampagne auf Kickstarter.

Worum geht es in Dyson Sphere Program?

Dyson Sphere Program ist ein Sci-Fi Sandbox Game, das in einer fernen Zukunft spielt, in der die Menschheit enorme technologische Fortschritte gemacht hat. Unter anderem haben die Menschen einen neuen, gigantischen Supercomputer mit unvorstellbaren Rechenkapazitäten erschaffen, der sie mit einer neuen virtuellen Realität versorgt. Doch die Energieversorgung dieses Supercomputers ist schwierig.

Darum plant die Menschheit nun eine Dyson Sphäre zu bauen, ein für uns noch hypothetisches Konstrukt, das um die Sonne errichtet wird und so nahezu sämtliche Energie unseres Sterns nutzen kann und Energieprobleme vergessen macht. Sci-Fi Fans dürften mit der Idee der Dyson-Sphäre bereits vertraut sein, für alle anderen gibt es hier und hier ein paar Erklärungen.

Dyson Sphere Program – Auf einem Planeten entstehen die ersten Fabriken und Förderbänder.

Die Dyson Sphäre ist ein gigantisches Unterfangen

Auch für die technologisch weit fortgeschrittene Menschheit der Zukunft ist der Bau einer Dyson Sphäre ein immenses Unterfangen, das unglaubliche Menge an Ressourcen benötigt. Als Spieler ist man Teil des COSMO Projekts und muss die Ressourcen anfänglich noch selbst mit seinem Mech abbauen. Mit wachsendem Vorrat und neuen technologischen Entwicklungen kann im Sonnensystem jedoch ein industrielles Netzwerk aufgebaut werden, in dem Maschinen die Ressourcen abbauen und automatisierte Fabriken die Rohstoffe weiter verarbeiten.

Raumschiffe transportieren die Rohstoffe und Bauteile durchs Sonnensystem und die Planeten werden im Spielverlauf langsam mit Förderbändern umspannt. Ein bisschen so, wie in einem interstellaren Factorio. Das Sonnensystem wird zu Beginn des Spiel zufällig aus verschiedenen Planetentypen generiert, die allesamt unterschiedliche Mineralablagerungen haben. Es wird Neutronensterne, schwarze Löcher, weiße Zwerge und rote Riesen geben und auch auf den Planetenoberflächen soll man als Spieler vor unerwartete Herausforderungen und Probleme gestellt werden, während man langsam auf das große Ziel hinarbeitet, eine funktionsfähige Dyson Sphäre zu erschaffen.

Als mir früher in einer alten Folge von Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert zum ersten Mal das Konzept der Dyson Sphäre begegnete, war ich davon echt beeindruckt. Die Entstehung einer solchen Dyson Sphäre nun in einem Open World Aufbauspiel zu erleben, das auch noch einige Parallelen zu einem Klassiker wie Factorio bietet macht Dyson Sphere Program interessant. Die ersten Screenshots und der kleine Trailer machen sehen sehr gut aus und machen Lust auf mehr.

Kleiner Wermutstropfen, Dyson Sphere Program wird vermutlich nur mit englischsprachiger Oberfläche in den Early Access starten. Wer mag kann das Spiel bereits auf die Steam-Wunschliste setzen und so die Entwickler unterstützen. Sobald die Kickstarter Kampagne zu Dyson Sphere Program gestartet ist, werden wir den Link für interessierte Backer hier natürlich noch ergänzen.

Mehr zum Spiel: Steam | Kickstarter

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Autor: Piet 275 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.