Solar Baron – Erschließe die Ressourcen des Sonnensystems

Führe dein interplanetares Unternehmen in die Gewinnzone

The Games That Weren’t

Solar Baron ist das erste Spiel von Preon Studio, einem von den beiden Brüdern Paweł und Piotr Olszewski gegründeten Indiestudio mit Sitz in Polen. Das kleine Entwicklerteam hat sein Spiel bereits im Mai dieses Jahres erstmals angekündigt und plant den Release auf Steam aktuell für das 3. Quartal 2020. Einen konkreten Releasetermin gibt es derzeit noch nicht. Da das vielversprechende Spiel bislang ziemlich unter dem Radar der Öffentlichkeit fliegt, darf hier natürlich eine kurze Vorstellung nicht fehlen!

Solar Baron von Preon Studio soll 2020 auf Steam erscheinen.

Worum geht es in Solar Baron?

Die Entwickler beschreiben Solar Baron als einen Mix aus Tycoon Game mit Ressourcen- und Logistikmanagement Elementen und einer Echtzeit-Weltraumsimulation.  Im Spiel steht der Welt vor einem großen Problem: Die Menschen haben den Planeten ausgebeutet und blicken nun auf eine bedrohliche, globale Ressourcenknappheit. In ihrer Verzweiflung hat die Weltregierung die leistungsschwache globale Raumfahrtbehörde privatisiert und hofft nun darauf, dass gewinnorientierte Individuen mit ihren Unternehmen einen Weg finden, die Ressourcen auf anderen Planeten des Sonnensystems zu erschließen.

Der Spieler schlüpft in die Rolle eines solchen, gewinnorientierten Individuums. Als Leiter eines interplanetaren Unternehmens muss man sich darum kümmern Ressourcen von anderen Planeten und Monden aus dem gesamten Sonnensystem zu gewinnen und sie schneller und billiger als die Konkurrenz nach Hause zu bringen und auf dem Heimatplaneten damit Gewinne zu erzielen, die zugleich die weitere Expansion finanzieren.

In Solar Baron steht man vor der Aufgabe das Sonnensystem zu erschließen und Ressourcen zu finden.

Ein prozedural generiertes Sonnensystem wartet!

Spieler erwartet in Solar Baron ein ausgedehntes, lebensgroßes Sonnensystem mit prozedural generierten Planeten und Monden. Die Expedition ins All führt also nicht in unser reales Sonnensystem. Im Spielverlauf muss man neue Technologien erforschen und aus einer Reihe von Motoren, Kraftstoffarten und anderen Komponenten Raumfahrzeuge entwickeln, die auf die Bedürfnisse der jeweiligen Mission zugeschnitten sind. Dabei gilt es ein Gleichgewicht zwischen Wartungsanforderungen, Produktionszeit, Masse und Kosten herzustellen.

Die Förderung und der Transport von Tonnen wertvoller Ressourcen über Milliarden von Kilometern soll Spieler vor logistische Herausforderungen stellen. Im Spielverlauf muss man daher ein Netzwerk aus strategisch platzierten Orbital- und Oberflächendepots errichten und Raumflughäfen mit Treibstoffdepots, Forschungsstationen und anderen Modulen bauen.

Laut Entwicklern wird Solar Baron sowohl realistische Orbitalmechaniken als auch reale Orbitalmanöver simulieren. Diese kniffligen Details muss man jedoch nicht selbst erledigen. Man erstellt einfach eine Liste mit den Aktionen, die das Raumschiff ausführen soll und jeder Aspekt der Mission wird von einem Missionsdesign-System berechnet. So soll den Spielern Zeit für wichtigere Dinge bleiben und sie können sich der strategischen Planung ihrer nächsten Ziele widmen, um den Profit weiter zu maximieren.

Solar Baron bringt mit der kommerziellen Erschließung eines Sonnensystems ein spannendes Setting mit und weiß mit seiner hübschen Low-Poly Grafik ziemlich zu gefallen. Wie Eingangs erwähnt gibt es noch keinen konkreten Releasetermin, aber mit großer Wahrscheinlichkeit können wir noch in diesem Jahr mit dem Steam-Release rechnen. Einen ersten Eindruck vom Spiel könnt ihr euch im nachfolgenden Trailer holen. Setzt das Spiel bei Gefallen bitte auf eure Steam-Wunschliste und unterstützt so mit wenigen Mausklicks die Entwickler. Viel Spaß mit dem Trailer!

Mehr zum Spiel: Steam

Ähnliche Beiträge

Werbung

Actionrecorder
Autor: Piet 273 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.