Good Company – Aufbau einer Firma als Management Simulation

Aufbau, Automatisierung und Optimierung der eigenen Firmenidee

Good Company ist das neueste Spiel des Stuttgarter Entwicklerstudios Chasing Carrots, die in der Vergangenheit bereits die Weltraumsimulation Cosmonautica und den Arcade Racer Pressure Overdrive veröffentlicht haben. Good Company wurde Anfang 2018 erstmals angekündigt und war im selben Jahr unter anderem im Indie Arena Booth auf der Gamescom in Köln zu bewundern. Der ursprünglich für Mitte 2019 angedachte Early Access Release wurde ein wenig verschoben, mit dem Spiel ist aber 2020 definitiv zu rechnen. Im Dezember 2019 ist eine erste, öffentliche Testphase gestartet. Als Publisher ist die britische Irregular Corporation mit an Bord.

Good Company von den Chasing Carrots wird voraussichtlich 2020 auf Steam in den Early Access starten.

Worum geht es in Good Company?

Good Company versetzt den Spieler in eine bunte, von den 80er Jahren inspirierte Spielwelt, in der er zu einem Unternehmer wird, der in den kommenden Jahren den Markt erobern möchte. Wie in klassischen Silicon Valley Erfolgsstorys, beginnt man in der heimischen Garage mit eigenen Händen an seiner Erfolgsgeschichte zu arbeiten und erste Produkte zu fertigen, denn Mitarbeiter und Fertigungshallen gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Von der Bestellung der nötigen Teile bis zur Montage, anfangs muss der Chef noch alles selbst erledigen.

Ist nach einer Weile mit den ersten Gewinnen aus dem Verkauf ein solider Grundstein für das eigene Unternehmen gelegt, kann man langsam damit beginnen Mitarbeiter einzustellen. Diese übernehmen dann künftig Arbeitsplätze in der Produktion, Logistik oder Forschung, während man sich selbst darum kümmert den Workflow im Unternehmen zu organisieren und komplexere Produkte zu entwickeln, um die neuesten Bedürfnisse der Märkte zu befriedigen.

Good Company: Die heimische Garage entwickelt sich im Spielverlauf zu einer geschäftigen Produktionsstätte.

Eine wachsende Produktpalette und immer komplexere Produkte erfordern logischerweise auch mehr Teile und Produktionsschritte, so dass man natürlich auch immer wieder die Erforschung und Installation neuer Technologien angehen muss. Das Ganze mündet schließlich darin, Teile der Produktion zu automatisieren, in dem man selbstentwickelte Roboter einsetzt, die verschiedenste Funktionalitäten haben können. Laut Entwicklern sind glückliche, menschliche Mitarbeiter aber stets der Schlüssel für das optimale Wachstum des eigenen Unternehmens.

Good Company – Viel zu tun im Early-Access

Zum Start des Early-Access wird die Spieler ein Sandbox- und ein benutzerdefinierter Szenarien-Modus erwarten. Im Verlauf des Early-Access soll Good Company dann noch um einen Kampagnen Modus und einen Koop-Multiplayer-Modus erweitert werden. Weitere Features die erst in diesem Zeitraum hinzu kommen sollen, sind unter anderem Mod-Support über den Steam Workshop, der Zukauf weiterer Gebäude, Externe Aufträge, Auswirkungen von Produktqualitäten und eine verbesserte Mitarbeiter-Simulation, um dem Faktor Mensch im Spiel noch mehr Gewicht zu verleihen. Abhängig vom Feedback und den Erwartungen der Community, planen die Chasing Carrots eine 8-14 Monate dauernde Early-Access Phase für Good Company.

Wer zuletzt an Spielen wie Little Big Workshop Gefallen gefunden hat, dürfte auch bei Good Company genau richtig sein. Die Entwickler scheinen mit ihrer Management Simulation sehr viel richtig zu machen. Good Company hat eine ansprechende, detailverliebte Grafik und dürfte mit Aufbau, Management, Optimierung und Automatisierung einer Firma auch Spieler ansprechen, die gerne komplexere Abläufe umsetzen, um aus der Garagenfirma und florierendes Imperium zu erschaffen. Ein konkreter Releasetermin ist aktuell noch bekannt, ihr könnt das Spiel jedoch bereits auf eure Steam-Wunschliste setzen. Über die Webseite könnte ihr euch zudem für die nächste, öffentliche Testphase bewerben. Der nachfolgende Trailer vermittelt einen schönen ersten Eindruck von Good Company.

Mehr zum Spiel: Homepage | Steam

 

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Autor: Piet 244 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.