Valheim – Wikinger-Survival mit viel nordischer Mythologie

In der Fantasy-Welt von Valheim gibt es viel zu entdecken!

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Valheim ist ein Survival– und Erkundungsspiel des schwedischen Indiegame Entwicklers Richard Svensson und seinem Studio Iron Gate. Valheim, das in einer Fantasy Welt spielt, die stark von der nordischen Mythologie und der Kultur der Wikinger inspiriert wurde, ist seit Ende 2018 in einer frühen Alpha Version im “Pay what you want” Modell auf Itch.io verfügbar. Das Spiel soll außerdem im Early Access auf Steam starten. Ein Release im Jahr 2020 ist sehr wahrscheinlich, aber noch nicht näher terminiert. Seit Mitte Mai 2020 können sich interessierte Spieler nun erstmal für die Teilnahme an einer Beta-Phase bewerben.

Valheim

Worum geht es in Valheim?

Unsere Eindrücke aus der Alpha: Man beginnt das Spiel in der Mitte der Karte, dem ruhigen Teil der Fantasy-Welt von Valheim. Bekleidet mit ein paar Klamotten aus Stoff und mit einer Fackel bewaffnet, kann man die nähere Umgebung erkunden. Selbst in den ruhigen Bereichen lauern die ersten Feinde. Mit Holz, Steinen und Feuerstein lassen sich jedoch schnell ein paar Werkzeuge und ein Speer bauen, um Ressourcen effektiver abzubauen und sich lästige Gegner vom Leib zu halten.

Valheim – Wikinger-Survival: In einem Wikinger-Spiel darf natürlich auch ein echtes Langboot nicht fehlen.

Die Welt wird prozedural (zufällig) erstellt und lädt zu Erkundungstouren ein, um Materialien für das flexible Bau- und Craftingsystem zu finden. Neben der Möglichkeit eine Basis aufzubauen, kann man zudem zahlreiche andere Items, wie Waffen, Rüstung oder Nahrungsmittel craften. Je weiter man sich jedoch von der Mitte der Karte entfernt, desto gefährlicher wird die Umgebung für den Spieler. Weit draußen lauern stärkere Gegner, doch finden sich eben dort auch die wertvolleren Materialien, für bessere Waffen und stärkere Rüstungen. Insgesamt gibt es schon über 100 verschiedene Gegenständen zu craften.

Viele Materialien lassen sich übrigens nur als Beute finden, was Kämpfe mit den zahlreichen Wesen, die der nordischen Mythologie entspringen, unausweichlich macht. Valheim besitzt deshalb ein Block- und Dodge basiertes Kampfsystem mit einer Vielzahl verschiedener Waffen und Kampfstile. Um die wirklich große Map zu erkunden, kann man sich ein Floß bauen und damit an Flüssen oder der Küste entlang reisen. Ein weiteres praktisches Mittel für eine schnelle Reise sind Portale. Ein Portal wird in der Basis platziert, ein anderes weit entfernt in einem neu gegründeten Außenposten, schon kann man sich blitzschnell von A nach B teleportieren.

Multiplayer-Modus und dedizierte Server

Ein besonderes Highlight von Valheim ist der Multiplayer-Modus und die Möglichkeit, das Spiel auf einem eigenen Server zu spielen. Zusammen mit Freunden macht es gleich viel mehr Spaß sich in Dungeons und dunklen Wäldern den gefährlichen Kreaturen entgegen zu stellen oder eine ansehnliche Wikingerbasis zu errichten. Auch dass es eine deutschsprachige Oberfläche und Untertitel gibt ist erfreulich. Wer Interesse an Valheim hat, darf jedoch nicht vergessen, dass es sich bei dem Spiel immer noch um eine früher Version handelt. 12 verschiedene Arten von Kreaturen, einschließlich Monster, Tiere und zwei größerer Boss-Kreaturen sind momentan vorhanden, die sich in 3 voll entwickelten Biomen aufhalten. Weitere Biome und Kreaturen sollen hinzukommen.

Ein genauer Termin für den Early Access Release 2020 steht noch nicht fest, denn nun steht erst einmal die Beta an. Valheim soll mindestens ein Jahr lang im Early Access bleiben und mit Hilfe der Community weiterentwickelt werden. Der Entwickler zeigt sich mit einem eigenen Discord-Channel für Ideen und Vorschläge offen für Feedback. Wer Interesse am Spiel hat, kann Valheim auf Steam auf die Wunschliste setzen. Nachfolgend findet ihr die Links zum Spiel und einen Blick auf Alpha-Gameplay von Hirnsturz aus dem Jahr 2018. Viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Valheim auf Itch.io | Steam | Valheim Beta Anmeldung

 

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Autor: Piet 272 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.