Bunker Punks – Aufstand gegen die Großkonzerne der Endzeit

Fröhliches Ballern und Looten für den Widerstand!

Bunker Punks vom kanadischen Ein-Mann Entwicklerstudio Ninja Robot Dinosaur vermischt einen Retro Ego-Shooter, der sich vor Klassikern wie DOOM oder Wolfenstein nicht verstecken muss, mit modernen Roguelite-Elementen und Basebuilding Mechaniken. Nachdem das Spiel bereits Ende März 2016 als Early Access Titel auf Steam erschien und seitdem regelmäßig weiterentwickelt wurde, folgte im Mai 2018 der Full-Release.

Worum geht es in Bunker Punks?

Nach dem Zusammenbruch der Zivilisation wie wir sie kennen, haben mächtige Konzerne die Macht auf dem Planeten übernommen. Der Spieler bekommt das Kommando über eine Gruppe von Revolutionären, die Überfälle auf die Hochburgen der neuen Machthaber durchführen und dort erbeutete Vorräte in ihren Bunker im Untergrund bringen.

Bevor es los geht, erwartet den Spieler die Auswahl des gewünschten Schwierigkeitsgrades, von denen insgesamt 4 zur Verfügung stehen. Zu Beginn stehen 2 Charaktere zur Verfügung, beide mit verschiedenen Eigenschaften und Spezialfähigkeiten. Im Laufe des Spiels können dann vier weitere Charaktere freigespielt werden. Dann geht es auch schon los und der Spieler ballert sich durch die Etagen von Forschungslaboren und Firmenbüros um Credits und Beute für einen späteren, finalen Showdown zu finden. Beute ist beispielsweise neue Kleidung, die zwischen allen Charakteren im Bunker aufgeteilt werden kann und mit der sich die Rüstung oder der ausgeteilte Schaden verbessern lassen.

In den Forschungslaboren und Firmenbüros die geplündert werden müssen, stehen verschiedene Gegner zwischen dem Spieler und der Beute.

Credits werden benötigt um den eigenen Bunker auszubauen. Den Spieler erwartet hier jedoch kein klassisches Basebuilding, denn der Bunker dient quasi als Skilltree für die Spieler. So verbessert eine Krankenstation im Bunker die Gesundheit der Spielfiguren, während ein Schießplatz für bessere Fähigkeiten an den Waffen sorgt. Waffen sind auch das nächste Thema. Bunker Punks liefert dem Spieler mit Pistolen, Schrotflinten, Gewehren oder einem Raketenwerfer die typischen Waffen, die man in einem Ego-Shooter erwartet.

Leider kein “echtes” unterirdisches Basebuilding. Der Bunker dient lediglich als Skilltree.

Das Waffensystem ist dabei ganz ausgeklügelt, Gewehre sind beispielsweise bei Distanzschüssen sehr stark, werden dann im Nahkampf jedoch deutlich schwächer als beispielsweise eine Pistole. Bei wechselnden Feinden ist es dann im weiteren Spielverlauf sogar sehr wichtig zwei Waffen zu tragen und schnell zwischen diesen zu wechseln um sich aus einer unbequemen Situation während der Plünderung zu befreien.

Fazit: Bunker Punks ist eine gut durchdachte Mischung aus klassischem FPS und Rogue-Elementen. Es ist schnelllebig, bleibt jederzeit herausfordernd und vermittelt das Retro-Feeling für meinen Geschmack ziemlich gut. Shooter-Fans dürften hier gut unterhalten werden.

Mehr zum Spiel: Homepage | Steam

 

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Autor: Piet 136 Beiträge
Liebt Indiegames ★ Spielt selten ein Spiel bis zum Ende durch ★ Kaffee- und Musikjunkie ★ Bart- und Basecap-Träger ★ Macht Sachen im Internet ★ Baujahr 83