Cleo – A Pirate’s Tale – Ein piratiges Point & Click Abenteuer

Die 14-jährige Cleo will einen Piratenschatz finden!

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Cleo – A Pirate’s Tale ist das erste Spiel des deutschen Entwicklers Christoph Schultz (Greycap). Der gelernte Mediendesigner ist selbst mit Abenteuern wie Monkey Island, Sam & Max oder Day Of The Tentacle aufgewachsen. Mit Cleo – A Pirate’s Tale möchte er den Charme, Witz und die Atmosphäre dieser alten Klassiker wieder aufleben lassen. Er entwickelt das Spiel daher auch schon seit über einem Jahr in seiner Freizeit komplett in Eigenregie.

Bis zum 4. Juni 2020 läuft eine Crowdfunding Kampagne auf Kickstarter, mit deren Hilfe 20.000 Euro für die Weiterentwicklung des Spiels gesammelt werden sollen. Wird diese Summe erreicht, und danach schaut es derzeit zum Glück aus, will Christoph Schultz das Spiel voraussichtlich bis August 2021 in Vollzeit fertigstellen.

Cleo: A Pirate’s Tale soll bei erfolgreichem Crowdfunding voraussichtlich im August 2021 erscheinen.

Worum geht es in Cleo – A Pirate’s Tale?

Cleo – A Pirate’s Tale wird ein Top-Down Point-and-Click Abenteuer das seine Inspiration aus den alten Klassikern des Genres zieht. Im Spiel schlüpft man, so viel ist unschwer zu erraten, in den Rolle von Cleo. Cleo ist ein 14-jähriges, zynisch veranlagtes Mädchen, das ein monotones und sich wiederholendes Leben führt. Sie liest gerne Piratengeschichten und weiß alles über die epischen Abenteuer der Piratenlegende Kapitän Cabeca. Im Alltag ist sie in der Bar ihres Vates jedoch nur von langweiligen Fischern und erfolglosen Piraten umgeben, die an der Theke herumlungern und Tag für Tag ihr stark übertriebenes Seemansgarn spinnen.

Doch als Cleo eines Tages ein seltsames Piratenlogbuch findet und einen Geist sieht, der ihr mysteriöse Hinweise gibt, steht ihr langweiliges Leben kurz davor, auf den Kopf gestellt zu werden. Sie wird in ein gefährliches Abenteuer gestürzt und findet sich plötzlich in einer Welt voller Lügen, Täuschung, Gier und Mundgeruch wieder – der Welt der Piraten – und die meisten von ihnen sind hinter dem Gleichen her, dem Schatz der Ewigen Erinnerung.

4 Kapitel mit viel Point & Click Charm!

Nach Angaben des Entwicklers wird sich die Story von Cleo – A Pirate’s Tale in 4 Kapitel unterteilen, von denen jedes rund 1-2 Stunden Spielzeit mit sich bringt. Gespielt wird in Top-Down Perspektive, wie in alten Zelda Games. Man wird im Spielverlauf mehrere Inseln und mysteriöse Locations komplett frei erkunden können, dabei wird Cleo mit verschiedenen Rätseln, Feinden und anderen Hindernissen konfrontiert werden. Den Spieler erwartet außerdem ein Inventarsystem und die für Point & Click Games typischen “Kombinieren, Geben, Benutzen” Funktionen. Obendrein wartet ein Haufen Dialoge und es gibt mit “Kraken Fodder” sogar ein Spiel im Spiel.

Cleo – A Pirate’s Tale verfügt sogar über ein Spiel im Spiel: Das Karten/Würfelspiel Kraken Fodder.

Mit der Kickstarter Kampagne, die wie Eingangs erwähnt noch bis zum 4. Juni 2020 läuft, hat der Entwickler über Itch.io auch eine Demo des Spiels veröffentlicht, mit der man sich einen ersten Eindruck vom Spiel verschaffen kann. Die Kampagne selbst ist gut aufgebaut und es gibt zahlreiche schöne Belohungen für Unterstützer. Auch 2 Stretch-Goals sind vorhanden. Sollten diese überschritten werden, wird jeder zusätzliche Euro dafür verwendet das Spiel auch für Playstation, Xbox und Nintendo Switch verfügbar zu machen.

Der erste Eindruck von Cleo – A Pirate’s Tale ist super. Hübsche Pixelart, ein tolles Setting und viel Retro-Charme von einem Entwickler der für meinen Geschmack genau verstanden hat, was die alten Point & Click Games von LucasArts und Co. zu den Kultklassikern gemacht hat die sie heute sind. Ich habe die Crowdfunding Kampagne bereits unterstützt und bin gespannt zu sehen, wie sich das Spiel entwickelt! Mittlerweile könnt ihr das Spiel auch auf eure Steam-Wunschliste setzen und so den Entwickler unterstützen!

Mehr zum Spiel: Steam | Kickstarter | Itch.io (Demo)

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Actionrecorder
Autor: Piet 276 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.