Astro Colony – Weltraum Sandbox mit Automatisierung und Koop

Mit einer automatisierten Kolonie den Weltraum erkunden

Astro Colony ist das erste Spiel des polnischen Entwicklerstudios Terad Games aus Katowice. Bereits im vergangenen Jahr hat das Entwicklerteam mit einer Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter auf sein Spiel aufmerksam gemacht und diese auch erfolgreich abgeschlossen. Mithilfe von über 1300 Unterstützern konnten knapp 35.000 für die Weiterentwicklung von Astro Colony eingesammelt werden.

Am 07. November 2022 wird Astro Colony auf Steam in den Early Access starten. Beim letzten Steam Next Fest gab es bereits eine kostenlose Demo von Astro Colony auf Steam, mit der sich interessierte Spielerinnen und Spieler einen ersten Eindruck verschaffen können.

Astro Colony von Terad Games wird am 7. November 2022 auf Steam in den Early Access starten. 

Worum geht es in Astro Colony?

Astro Colony ist eine endlose Weltraum-Simulation in Egoperspektive, die sich auf Erkundung, Automatisierung und Verwaltung konzentriert und laut Entwicklern maßgeblich von Factorio, Space Engineers und Minecraft inspiriert wurde. Astro Colony spielt in einem prozedural generierten Universum aus vollständig zerstörbaren Voxeln, das man im Spielverlauf immer weiter erforschen muss, um Planeten zu entdecken und einzigartige Ressourcen zu extrahieren, die einen in der Entwicklung weiter voranbringen.

Anfänglich erinnert Astro Colony auch ein bisschen an Spiele wie Raft oder Void Train, denn die ersten Ressourcen für die Eroberung des Universum liefern kleine Asteroiden, die direkt um die Plattform herumschweben und mit dem Jetpack erreicht werden können. In der Demo lernt man bereits, wie man Ressourcen gewinnt, craftet, erste Technologien erforscht und die Plattform bebaut.

Automatisierung und Abenteuer im Weltraum

Im Spielverlauf wird man mehr als 70 einzigartige Technologien erforschen können, mit deren Hilfe sich Kolonien und Fabriken aufbauen lassen, die sogar mit Förderbändern und Rohren automatisiert werden können. Statt kleiner Asteroiden wird man ganze Berge auf Planetoiden abtragen können. Ist für Unterkunft und Verpflegung gesorgt, darf man sogar weitere Astronauten rekrutieren und an die Arbeit schicken. Ist genug Energie vorhanden, kann jede automatisierte Raumstation mit einem Antrieb ausgestattet und bewegt werden.

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Um die Forschung voran zu treiben und neue Ressourcen zu gewinnen, muss man sich zwangsläufig irgendwann ins Unbekannte wagen. Die Entwickler legen Wert darauf, dass man in ihrem prozedural generierten Universum nie genau weiß, was man als Nächstes finden wird und so das Entdeckerherz geweckt wird. Um für Spannung zu sorgen, kann das Universum Spielerinnen und Spieler mit einer Reihe unerwarteter Ereignisse wie Sonnenwinde, elektromagnetische Felder, Meteoriteneinschläge oder sogar einem tödlichen schwarzen Loch konfrontieren.

Ein schwarzes Loch! Ist das das Ende der kleinen Astro Colony?

In der Demo macht Astro Colony einen ganz vielversprechenden Eindruck und reiht sich so mit Spielen wie Techtonica und Foundry bei den neuen Automatisierungspielen ein. Dank der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne kommt es mit komplett deutscher Übersetzung, einem Multiplayer-Modus und einer Steam-Workshop Anbindung für die Modding-Community daher.

Später soll das Spiel auch noch für Playstation und Xbox erscheinen. Wer mag, kann das Spiel bereits auf die Steam-Wunschliste setzen, um das Entwicklerteam zu unterstützen und die kostenlose Demo ausprobieren. Abschließend noch ein Blick auf den neuen Trailer zum Steam Next Fest, viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam

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Autor: Piet 534 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.