Golf Club: Wasteland – Zum Abschlag auf der zerstörten Erde

Mit Schutzanzug & Raketenrucksack tritt Golfer Charly zum Abschlag an

Golf Club: Wasteland ist das erste Spiel des serbischen Entwicklerteams Demagog Studio. Das Spiel wurde Anfang Juni 2021 erstmals angekündigt und soll mit tatkräftiger Unterstützung von Indie-Publisher Untold Tales aus Polen schon im kommenden August für den PC auf Steam und im Epic Games Store erscheinen. Auch der Release auf Nintendo Switch, Xbox One und Playstation 4 ist geplant. Golf Club: Wasteland soll am 3. September 2021 erscheinen. Interessierte Spieler können auf Steam aber schon eine Demo des Spiels ausprobieren.

Golf Club: Wasteland von Entwickler Demagog Studio und Publisher Untold Tales erscheint im August 2021 auf Steam.

Worum geht es in Golf Club: Wasteland?

Golf Club: Wasteland ist ein Mix aus postapokalyptischem Abenteuer, Puzzle-Plattformer und Golfspiel, der einen Blick auf die potenzielle Zukunft der Menschheit gewährt. Diese ist im Spiel auf den Mars geflüchtet, nachdem das menschliche Leben auf der Erde durch eine ökologische Katastrophe ausgelöscht wurde. Unter den Superreichen Marsbewohnern gehört es nun zu den neuen Freizeitaktivitäten, sich ein Raumschiff zu chartern und zur Erde zurückzukehren, um in der lebensfeindlichen Umgebung mit den Ruinen der Zivilisation eine Partie Golf zu spielen!

In der Rolle des einsamen Golfers Charly, ausgerüstet mit Schutzanzug und Raketenrucksack, ist man nun auf der Erde gelandet, um selbst ein paar Löcher zu spielen. Laut Entwicklern hat jedes Loch in der Einöde eine eigene Geschichte und stellt einen vor kleine Rätsel, um den perfekten Schlag zu versenken. Man spielt vor zerstörten Denkmälern, in Einkaufszentren und verlassenen Museen. Dabei gibt es humorvolle Neonschilder und Graffiti zu entdecken, die aktuelle Ereignisse, das Silicon Valley und die Menschheit im Allgemeinen aufs Korn nehmen.

In Golf Club: Wasteland geht der einsame Golfer Charly vor den verschiedensten Ödland-Kulissen zum Abschlag.

Nostalgiefunk und drei verschiedene Spielmodi

Der Radiosender “Nostalgiefunk vom Mars” begleitet einen während des Spiels. Sein Programm ist auf Marsbewohner zugeschnitten, die sich nach der Erde und der Musik der 2020er sehnen. Während des Spiels erfährt man so ein paar Details aus dem Leben des einsamen Golfers und der anderen Entkommenen und wie die Erde untergegangen ist. Während man von Loch zu Loch weiterzieht, bemerkt man dann mit der Zeit auch die Anwesenheit eines heimlichen Beobachters.

Bei Release können sich Spieler auf 3 verschiedene Spielmodi freuen. Zum einen kann man sich im Story-Modus nur auf die Geschichte konzentrieren, die Golf Club: Wasteland erzählt. Anspruchsvoller wird es im Herausforderungsmodus, in dem man versuchen kann das Rätsel jedes Lochs zu lösen und unter Par zu spielen. Der Iron-Modus ist dann die Herausforderung für absolute Profis und lässt fast keine Fehler mehr zu.

Ein kleines Kunstwerk

Golf Club: Wasteland ist richtig gut geworden und die Demo unbedingt einen Blick wert! Toller Artstyle mit minimalistischem UI, wunderschöne postapokalyptische Kulissen, ein wirklich gelungener Soundtrack und ein Radio-DJ mit beruhigender Stimme verbinden sich zu einem kleinen Kunstwerk. Bereits in der Demo empfehlen die Entwickler, das Spiel mit Kopfhörern zu genießen, was ich nur bestätigen kann. Eine deutschsprachige Oberfläche und Untertitel sind auch vorhanden.

Nachfolgend noch ein Blick auf den Trailer. Setzt das Spiel bei Gefallen bitte auf die Steam-Wunschliste, um so die Entwickler bis zum Release am 3. September zu unterstützen. Und nutzt die Chance, selbst einmal kurz die kostenlose Demo auf Steam auszuprobieren, es lohnt sich! Zum Abschluss noch ein Blick auf das Angezockt! der Demo von Hirnsturz, viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam | Homepage

 

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Autor: Piet 352 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.