Green Hell – Survival tief im Amazonas Regenwald

Kannst du allein die Gefahren im Dschungel überleben?

Green Hell ist ein neues Open-World Singleplayer Survivalgame des Warschauer Studios Creepy Jar. Hinter Creepy Jar stecken einige ehemalige Entwickler von Techland, die unter anderem an den bekannten Titeln Dying Light und Dead Island beteiligt waren. Green Hell ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Urwald-Survivalspiel das tief in der “grünen Hölle” des Amazonas Regenwalds spielt und besonderes Augenmerk auf die zahlreichen physischen und psychologischen Aspekte des Überlebens unter Extrembedingungen legt.

In Green Hell findet sich der Spieler tief im Amazonas Regenwald wieder, der sowohl seine schönen als auch seine schrecklichen Seiten hat.

Worum geht es in Green Hell?

Der Spieler ist Teil einer Expedition in die Tiefen des Regenwaldes, wo er unbekannte Pflanzen erfassen möchte, während seine Begleitung ihrer eigenen Mission nachgeht und Kontakt mit einem Stamm von Eingeborenen aufnimmt. So findet man sich plötzlich allein mitten im tiefsten Dschungel wieder und hat das Überleben buchstäblich in den eigenen Händen, denn ein wichtiger Teil der Expeditionsausrüstung hat es kurioserweise nicht ins Basislager geschafft. Der einzige Lichtblick für den Spieler ist sein Funkgerät, aus dem die bekannte Stimme der Partnerin schallt, und der er schlussendlich durch den endlosen, feindlich gesinnten Dschungel folgt.

Ein verlassenes Camp mitten im Dschungel? Creepy Jar hat geschafft für Green Hell eine sehr authentisch wirkende Urwald-Atmosphäre zu erzeugen,

Während man im eigenen Tempo der Story von Green Hell folgt, steht eine gut gemachte Survival Simulation auf dem Programm. Materialien sammeln um ein Lager samt Feuerstelle zu bauen, Werkzeuge und Waffen craften, Tiere jagen oder Fallen stellen. Und natürlich muss man im sogenannten Körperinspektionsmodus auch immer die eigene Gesundheit im Auge behalten. Wunden, Krankheiten, Vergiftungen oder der Befall mit Parasiten müssen möglichst schnell behandelt werden wenn man ihnen nicht erliegen möchte.

Das Team von Creepy Jar hat den Regenwald sehr ansprechend nachgebildet und den Spieler erwarten in der grünen Hölle dutzende Tierarten (Säugetiere, Reptilien, Vögel und Insekten) die sich möglichst authentisch verhalten sollen. Ebenso gibt es viele verschiedene Pflanzen, die dafür sorgen, dass der Dschungel mit all seinen Gefahren gut abgebildet wird. Laut Entwicklern bewegt man sich als Spieler in einem dynamischen Ökosystem, so dass sich durch Änderungen in der Umgebung, wie beispielsweise das Fällen mehrere Bäumen, direkt auswirken. Ausserdem soll die Umgebung auch einen deutlichen Einfluss auf die psychische Verfassung der Spielfigur haben.

Das schlaue Buch hilft mit Crafting-Rezepten dabei alles notwendige für das Überleben im Dschungel herzustellen. Hier ein Hinweis wie man einen Schlangenbiss behandelt.

Green Hell erscheint am 29.08.2018 als Early-Access Titel auf Steam und wird bei Release über deutsche Oberflächen und Untertitel verfügen, die aber möglicherweise erst im Verlauf der Early Access Phase vollständig fertiggestellt werden. Zum EA-Release sind aber bereits alle wichtigen Mechaniken des Sandbox Survivals im Spiel enthalten. Während des Early Access wird Green Hell knapp 17 Euro kosten, nach dem finalen Release wird der Preis für die Vollversion nach Angaben der Entwickler dann höher sein.

Fazit: Creepy Jar hat mit Green Hell ein sehr hübsches Survivalgame geschaffen, das sich deutlich ansprechender präsentiert als man es anfänglich erwartet hätte. Schicke Grafik und tolle Sounds sorgen für eine realistisch wirkende Dschungel Atmosphäre. Mit kleineren Bugs und Fehlern ist während des Early Access natürlich zu rechnen, aber im Ersteindruck präsentiert sich das Spiel schon ziemlich rund.

Mehr zum Spiel: Homepage | Steam 

 

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Autor: Piet 119 Beiträge
Liebt Indiegames ★ Spielt selten ein Spiel bis zum Ende durch ★ Kaffee- und Musikjunkie ★ Bart- und Basecap-Träger ★ Macht Sachen im Internet ★ Baujahr 83