Space Beast Terror Fright – Ein Alien-Shooter mit Koop-Modus

Erledige deine Mission Marine! Und dann nichts wie raus da!

Space Beast Terror Fright ist das erste Spiel des schwedischen Solo-Entwicklers Johannes Norneby alias nornware aus Göteborg. Damals noch über das leider mittlerweile entfernte Steam Greenlight eingereicht, begann die Reise des Spiel Mitte April 2015 mit dem Start in den Early Access auf Steam. Seitdem wurde Space Beast Terror Fright stetig weiterentwickelt und mit vielen neuen Updates versorgt. Am 4. Juni 2022 folgte dann der Full-Release des Spiels.

Space Beast Terror Fright ist nach über 7 Jahren Entwicklung am 4. Juni 2022 als Full-Release auf Steam erschienen.

Worum geht es in Space Beast Terror Fright?

Space Beast Terror Fright ist ein herausfordernder Roguelike-Egoshooter im Arcade-Stil, der auch über einen Koop-Modus für bis zu vier Spieler verfügt. Das Spiel, das ein bisschen Ähnlichkeit mit GTFO hat, um einen aktuellen Titel zu nennen, ist mit seinen dunklen, bedrohlichen und klaustrophobisch machenden Korridoren eine bewusste Hommage des Entwicklers an die Alien-Filmreihe und immer wieder für einen kleinen Jumpscare gut.

In Space Beast Terror Fright erwarten uns dunkle Korridore. Zum Glück hat man ein kleines Ortungsgerät dabei

Datenkerne und fiese Aliens in einem prozedural generierten Raumschiff

Im Spiel schlüpft man in die Rolle eines Space Marines, der alleine oder mit Freunden, an Bord eines verlassenen Raumschiffes geht, um dort wichtige Daten zu extrahieren. Diese Datenkerne sind überall im prozedural generierten Schiff verteilt. Zu allem Überfluß sind die dunklen, labyrinthartigen Korridore des Schiffes auch noch von Horden tödlicher Weltraum-Bestien befallen, die sofort zum Angriff übergehen. Und es gibt noch mehr zu tun, um die Mission erfolgreich zu Ende zu bringen. Nachdem alle Datenkerne geborgen sind, müssen die Marines auch noch den Hauptreaktor auf Überlastung stellen, damit das Schiff vernichtet wird, sobald sie es lebend heraus geschafft haben.

Nachdem man sich für sein anfängliches Waffen-Setup entschieden hat, kann der Einsatz auch schon beginnen. Die weitere Ausrüstung ist erst einmal nur rudimentär. Ein kleines Ortungsgerät erkennt Bewegungen in der Nähe und zeigt die Entfernung zum nächsten Datenkern. Durch die geborgenen Datenkerne können die Marines jedoch nützliche Upgrades wie bessere Munition oder effektivere Bewegungsmelder erhalten, die ihre Überlebenschancen deutlich erhöhen.

Friendly Fire, geschlossene Türen und der hektische Rückweg zur Luftschleuse

Die Weltraum-Bestien greifen meistens in größerer Zahl an, was es wichtig macht automatisierte Sentry-Roboter zu aktivieren, die über das Schiff verstreut sind und den Marines Feuerschutz geben. Während Sentry Wachposten so programmiert sind, dass sie nicht feuern, wenn sich verirrte Marines in ihrem Schussfeld befinden, kann es bei panikartigem Feuern in die Dunkelheit dennoch zu Friendly Fire Vorfällen kommen.

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Ein weiterer Faktor für das Überleben auf der Missionen sind die zahlreichen Türen die die Korridore miteinander verbinden. Eine geschlossene Tür verhindert zwar die schnelle Flucht, sorgt aber auch dafür, dass die Marines nicht aus mehreren Richtungen gleichzeitig attackiert werden. Sind die Datenkerne geborgen, die meisten Aliens aus dem Weg geräumt der Reaktor überladen, bleibt dem Team noch ein ungemütliches Zeitfenster von 90 Sekunden, um den Weg zur Luftschleuse zu finden und abzukoppeln.

Offenbar gibt es in Space Beast Terror Fright auch Missionen, in denen man Zivilisten aus dem alienverseuchten Schiff evakuieren muss.

Space Beast Terror Fright macht als Solo-Marine einen sehr guten ersten Eindruck auf mich und ist wirklich herausfordernd. Prozedural arrangierte Musikbegleitung, die sich mit der Handlung im Spiel synchronisiert, und die wunderschöne Retrografik sorgen für eine tolle Atmosphäre bei der man vor lauter Spannung immer einen Finger am Abzug hat. Ich kann S.P.B.T. an dieser Stelle nur weiterempfehlen und hoffe, es eines Tages auch im 4er-Squad ausprobieren zu können. Zum Abschluss gibt es wie immer einen Blick auf den Trailer zum Spiel, viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam

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Autor: Piet 503 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.