The Wandering Village – Siedle auf dem Rücken einer Riesenkreatur

Eine Symbiose mit Onbu kann die Menschheit retten!

The Wandering Village ist das neueste Spiel des Schweizer Entwicklerteams von Stray Fawn Studio, die in der Vergangenheit bereits bekannte Spiele wie Nimbatus – The Space Drone Constructor und Niche – a genetics survival game produziert haben. The Wandering Village war 2020 ein großer Kickstarter Erfolg und konnte mithilfe von knapp 6500 Unterstützern über 155.000 Euro einsammeln und alle gesteckten Stretch-Goals erreichen. The Wandering Village wird am 14. September 2022 auf Steam in den Early Access starten und voraussichtlich ein Jahr oder länger im Early Access bleiben.

The Wandering Village von Stray Fawn Studio startet am 14. September 2022 in den Early Access auf Steam.

Worum geht es in The Wandering Village?

The Wandering Village ist eine Städtebau- und Ressourcen-Management Simulation, die auf einem Planeten spielt, der von mysteriösen Pflanzen überwuchert wird, die giftige Sporen abgeben und das gesamte Land verseuchen. Im Spiel schlüpft man in die Rolle des Anführers einer kleinen Gruppe Überlebender, die Schutz auf dem Rücken einer riesigen, wandernden Kreatur sucht, die sie Onbu nennen. Onbus Rücken ist ziemlich flach, sodass er perfekt geeignet ist, um darauf eine Siedlung aufzubauen.

Eine florierende Siedlung ist die Grundlage für das gemeinsame Überleben in dieser feindlichen, aber trotzdem wunderschönen postapokalyptischen Welt. Es bringt allerdings eine Reihe von Herausforderungen mit sich, eine Siedlung auf dem Rücken eines anderen Lebewesens aufzubauen. Man steht vor der Wahl, ob man in Symbiose mit Onbu leben, sich mit der Kreatur verbünden und durch gegenseitiges Vertrauen überleben möchte, oder ob man für Onbu zu einem rücksichtslosen Parasiten wird, der einzig darauf aus ist ein besseres Leben für die Dorfbewohner zu erreichen.

Die Siedlung muss einige Herausforderungen meistern

Nach und nach entsteht auf dem Rücken der riesigen Kreatur also eine Siedlung. Dabei muss man darauf achten, den begrenzten Platz so effizient wie möglich zu nutzen und trotzdem optimale Produktionsketten zu erstellen. Onbu wandert auf seiner Reise durch eine Vielzahl verschiedener Biome, die mit giftigen Sporen, unbarmherzigem Wetter, blutsaugenden Parasiten und vielen anderen Herausforderungen Bedrohungen für das Wohl der Siedlung darstellen. Man muss also eine Gesellschaft erschaffen, die stark genug ist, jede dieser Herausforderungen zu meistern.

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Die Überreste der alten Welt in den verschiedenen Biomen bergen jedoch auch Wissen, das längst in Vergessenheit geraten ist. In die Umgebung ausgesandte Kundschafter können dieses Wissen wieder ausgraben, indem sie seltene Ressourcen und alte Artefakte sammeln. Erforscht man diese innerhalb der Siedlung, kann man an neue Technologien gelangen. Aber Vorsicht, neue Technologie ist immer ein zweischneidiges Schwert und nicht jeder Fortschritt ist positiv ein symbiotisches Zusammenleben mit Onbu.

In The Wandering Village begibt sich die riesige Kreatur Onbu eine Reise durch verschiedene Biome. Auf dem Rücken, die Kolonie der Überlebenden.

Eine Kolonie auf dem Rücken einer lebenden Kreatur zu errichten und auf ein symbiotisches Miteinander zu achten, ist ein erfrischender neuer Einfluss ins Genre der Kolonie-Aufbauspiele. The Wandering Village weiß mit seinem eigenen, aber durchaus ansprechenden Artstyle zu gefallen und verspricht gute Unterhaltung für Genrefans, die das Überleben ihrer Dorfbewohner und ihres Onbu sicherstellen wollen.

Wie eingangs bereits erwähnt, soll die Early-Access Phase nach Einschätzung der Entwickler ein Jahr oder länger andauern. In dieser Zeit sollen neue Gebäudetypen, Biome und Events/Missionen hinzugefügt, sowie die Hintergrundgeschichte zu erweitert werden. Wer das Entwicklerteam aus der Schweiz unterstützen möchte, kann The Wandering Village bereits auf die Steam-Wunschliste setzen. Einen ersten Eindruck könnt ihr euch auch im nachfolgenden Angezockt! von Hirnsturz abholen. Auch der Launch-Trailer ist einen Blick wert!

Mehr zum Spiel: Steam | Homepage

 

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Autor: Piet 503 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.