Kingdoms Reborn – Open World City Builder mit Multiplayer

Aufbaustrategie inspiriert von Civilization, Anno und Banished

The Games That Weren’t

Kingdoms Reborn ist das Soloprojekt eines unbekannten Spieleentwicklers, der sich hinter dem Namen Earthshine verbirgt und nach eigenen Angaben bereits seit über 3 Jahren an seinem Spiel arbeitet. Auf den ersten Blick scheint das Spiel ein sehr ehrgeiziges Projekt zu sein, da der Entwickler bislang auf Crowdfunding und andere Finanzierungsmodelle verzichtet hat. Stattdessen wurde kürzlich der Start von Kingdoms Reborn in den Early Access auf Steam angekündigt. Am 29. Oktober 2020 soll es so weit sein. Während der für rund 2 Jahre angedachten Early Access Phase möchte der Entwickler auch ein kleines Team um sich herum aufbauen, um die Weiterentwicklung von Kingdoms Reborn zu beschleunigen.

Kingdoms Reborn startet am 29.10.2020 auf Steam in den Early Access.

Worum geht es in Kingdoms Reborn?

Kingdoms Reborn wird ein Mix aus Aufbausimulation und City Builder, der nach Angaben des Entwicklers Spielelemente von beliebten Titeln wie Civilization, Anno und Banished miteinander vereinen soll. Uns Spieler soll eine abwechslungsreiche, offene Spielwelt erwarten, die prozedural generiert wird. Das Besondere: Kingdoms Reborn bietet neben dem Singleplayer-Modus auch einen Mehrspieler Modus, in dem man mit bis zu 6 Spielern gegeneinander antreten oder zusammenarbeiten kann.

Die offene Spielwelt soll aus bis zu 7 verschiedenen Biomen wie Wüste, eisige Tundra oder Regenwald bestehen, in denen verschiedenen Pflanzen, Tiere und Bodenschätze beheimatet sind. Die eigene Spielstrategie soll dann auch spürbar davon abhängen, wo man sich niederlässt, um seine Siedlung zu aufzubauen. Die Siedlung selbst muss man im Laufe der Epochen von einem kleinen Dorf zu einer wohlhabenden Stadt heranwachsen lassen. Ähnlich wie in Anno oder Pharao haben die Gebäude bis zu sieben Ausbaustufen, die man im Spielverlauf durch einen Technologiebaum freischaltet. Auch muss man sich um die Bewohner kümmern, die wie wir nicht nur arbeiten, sondern auch Versorgung brauchen und sich mal ausruhen müssen.

Fokus auf Multiplayer Partien

Auch wenn man Kingdoms Reborn alleine gegen die KI spielen kann, liegt der Fokus des Spiels ganz klar auf Multiplayer Partien, die in Sitzungen gespielt werden, die denen in Anno oder Civilization ähneln. Die Zahl von maximal 6 Spielern könnte sich nach Angaben des Entwicklers während des Early Access noch erhöhen. Kingdoms Reborn nutzt ein Karten-System, durch das die Spieler in jeder der zweieinhalb Minuten dauernden Runde eine kleine Anzahl von Aktionen ausführen können, je nachdem was für eine Karte sie gezogen oder gekauft haben.

Die Karten können neben Aktionen auch Gebäude oder andere Boni beinhalten. Militärische Einheiten, wie man sie aus Echtzeitstrategie Spielen kennt, gibt es in Kingdoms Reborn hingegen nicht. Es geht darum die Wirtschaft aufzubauen und Einflusspunkte zu gewinnen. Sind genügend Einflusspunkte gesammelt, kann man damit andere Länder beanspruchen oder zu Vasallen erklären. Auch die Verteidigung gegen andere Spieler funktioniert mit diesen Einflusspunkten. Zusammen mit dem Karten-System verspricht das entspanntes, taktisches Gameplay, ohne dass man hektisch Einheiten über die Map ziehen muss.

Kingdoms Reborn – Ähnlich wie in Anno ändert sich mit technologischem Fortschritt auch die Optik der Gebäude.

Wie Eingangs bereits erwähnt ist Kingdoms Reborn ein sehr ehrgeiziges Projekt für einen Solo-Entwickler. Das Feedback erster Testspieler ist jedoch ziemlich positiv und auch der erste Trailer zum Spiel macht Lust auf mehr. Persönlich bin ich sehr gespannt, wie sich das Spiel letztendlich im Multiplayer Modus präsentieren wird. Ich hoffe auf ähnlich entspanntes Gameplay, wie ich es von einem langen Civ 6 Abend mit Freunden kenne. Wer den Entwickler unterstützen möchte, kann Kingdoms Reborn bereits auf die Steam-Wunschliste setzen und so für ein besseres Ranking auf Steam sorgen. Abschließend könnt ihr noch einen Blick auf das Angezockt! von Hirnsturz und den ersten kleinen Trailer werfen.

Mehr zum Spiel: Steam | Homepage

 

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Autor: Piet 275 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.