Anvil Saga – Erbaue die Schmiede deiner Träume

Wirst Du ein angesehener Handwerker oder wirst Du enthauptet?

Anvil Saga ist das neueste Spiel des russischen Entwicklerteams Pirozhok Studio und des ebenfalls aus Russland stammenden Spielepublishers Hero Craft. Anvil Saga wurde Anfang April 2021 zum ersten Mal einem kleinen Trailer angekündigt und soll am 21. Juni 2022 auf Steam in den Early Access starten. Im Rahmen des Steam Next Fest vom 13. bis zum 20. Juni können interessierte Spielerinnen und Spieler auf Steam ab sofort eine kostenlose Demo von Anvil Saga ausprobieren und sich einen ersten Eindruck vom Spiel verschaffen.

Anvil Saga von Pirozhok Studio und Hero Craft wird am 21. Juni 2022 auf Steam in den Early Access starten.

Worum geht es in Anvil Saga?

Anvil Saga ist eine Management-Simulation mit RPG-Elementen, die in hübscher Pixelart gehalten ist. Das Handlung von Anvil Saga spielt zur Zeit des hundertjährigen Krieges, was traditionell die Zeit von 1337 bis 1453 bezeichnet. Im Spiel steht man vor der Aufgabe, aus einer alten und ziemlich heruntergekommen Schmiede wieder ein erfolgreiches Unternehmen zu machen bei dem die Kasse klingelt und ein angesehener Handwerker zu werden, dessen Karriere nicht mit der Enthauptung endet.

Eben jene Kasse füllt sich auch langsam mit den ersten erledigten Aufträgen, sodass man seine Schmiede auch nach und nach erweitern kann, sowohl mit neuen Räumen als auch mit Arbeitsbereichen unter der Erde, wo man sich zum Beispiel die für die Schmiede so wichtigen Erze beschaffen kann. Von einer einfachen Werkstatt über einen Wohnraum bis hin zu einem Kraftraum oder einer Bibliothek, es gibt einiges zu bauen. Dabei muss jeder Raum mit den richtigen Möbeln bestückt werden, um zu funktionieren.

Die Anvil Saga beginnt ein paar kleineren Aufträgen in der alten Schmiede, die das erste Geld in die Kasse spülen.

Entscheidungen beeinflussen den weiteren Spielverlauf

Die Aufträge die man erfüllt und die Entscheidungen, die man im Spielverlauf trifft, beeinflussen die Spielwelt und können laut Entwicklern zu vielen tragischen, lustigen oder verblüffenden Ergebnissen führen. Erledigte Aufträge steigern das Ansehen und können helfen neue, reiche und berühmte Auftraggeber anzuziehen, die besondere Aufträge haben.

Beispielsweise muss man dann ein einzigartiges Schwert für den König schmieden oder einen edlen Ring für die Tochter eines Edelmannes. Allerdings muss man auch immer auf seinen Ruf bei konkurrierenden Gruppierungen achten, die alle Schutz und Boni für das aufstrebende Schmiedeunternehmen gewähren.

Nur glückliche Arbeiter sind gute Arbeiter

Natürlich kann man die ganze Arbeit rund um die Schmiede irgendwann nicht mehr ganz alleine erledigen und muss sich ein paar Angestellte zulegen. Diese bringen verschiedene Fertigkeiten, Charaktereigeneschaften, Ansprüche und Gehaltsforderung mit, so dass man sich den passendsten Kandidaten aussuchen kann.

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Um die Arbeiter bei Laune zu halten brauchen ihre Zimmer ein paar Annehmlichkeiten. Werden sie mit Spezialwerkzeugen ausgestattet, erledigen sie ihre Arbeit zum Dank etwas schneller. Erweitert man die Schmiede um eine Bibliothek mit ein paar Büchern, können die Arbeiter ihr Geschick mit der Zeit sogar verbessern.

In Anvil Saga haben alle Entscheidungen Konsequenzen!

Anvil Saga hat beim ersten Anzocken im vergangenen Sommer einen richtig guten Eindruck hinterlassen. Hübsche Pixelart, schöne Animationen und viel zu tun. Auch wenn das Setting ein gänzlich anderes ist, würde mir für einen ersten Vergleich spontan das beliebte Punch Club einfallen. Zumindest waren meine Vibes bei beiden Spielen sehr ähnlich. Schulenglisch wird allerdings benötigt, da es das Spiel nicht auf Deutsch geben wird. Wer Interesse an Anvil Saga hat, kann das Spiel Eingangs bereits auf die Wunschliste setzen, um die Entwickler zu unterstützen und die Demo auf Steam ausprobieren!

Mehr zum Spiel: Steam | Homepage

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Autor: Piet 534 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.