Potion Permit – Ein Alchemie Life-Sim-RPG in Pixelart

Als Pixel-Apotheker musst Du die Bewohner von Moonbury heilen!

Potion Permit ist das neueste Spiel des indonesischen Entwicklerstudios MassHive Media, die mit dem hierzulande eher unbekannten Fantasy RPG Azure Saga: Pathfinder bereits 2018 ihr Debüt gefeiert haben. In Zusammenarbeit mit dem britischen Spielepublisher PQube soll Potion Permit 2022 auf Steam sowie für Playstation, Xbox und Nintendo Switch erscheinen. Ein konkretes Releasedatum gibt es aktuell aber noch nicht.

Potion Permit von MassHive Media und PQube soll 2022 erscheinen.

Worum geht es in Potion Permit?

Potion Permit ist ein Mix aus Lifesim und RPG, in dem man in die Rolle eines Apothekers schlüpft, der in das kleine Städtchen Moonbury gerufen wird. In Moonbury ist man skeptisch gegenüber den Fortschritten der Außenwelt und vertraut lieber auf traditionelle Heilmethoden. Als eines Tages die Tochter der Bürgermeisters erkrankt und ihr der örtliche Heiler nicht mehr helfen kann, muss der fähigste Apotheker ran, um die Bewohner der Stadt von den Wundern der modernen Alchemie überzeugen.

Ausgerüstet mit bewährten Werkzeugen, einem Braukessel und in Begleitung eines treuen Hundes tritt man also die Arbeit in Moonbury an. In der Stadt trifft man auf etwa 30 einzigartige Bewohner, die ebenfalls gelegentlich krank werden und dann die Hilfe des Apothekers benötigen, um deren Symptome zu diagnostizieren und eine passende Heilung zu finden. Hat man sich für einen Trank, eine Heilsalbe oder eine sonstige Arznei entschieden, geht es raus in die Natur, um die dafür benötigten Zutaten zu sammeln.

Potion Permit – Im Kessel wird aus verschiedenen Zutaten hilfreiche Medizin gebraut.

Zutaten sammeln, Monster bekämpfen und anschließend Heilmittel brauen!

Manchmal ist es nicht ganz so einfach, benötigte Materialien zu sammeln und man muss in der Wildnis sogar mit Monstern kämpfen, um sie zu erlangen. Zum Glück kann man im Spielverlauf seinen Hammer, seine Axt und seine Sichel aufwerten, um neue Techniken und Angriffe auszuführen. Selbstgebraute Mixturen helfen obendrein, den Apotheker im Kampf zu stärken oder den Gegnern Statusprobleme zuzufügen. Außerdem hilft der treue Hundebegleiter dabei, versteckte Gegenstände zu finden.

Die gesammelten Zutaten werden im Kessel zusammengemischt, um Medizin zu brauen. Mit zunehmender Erfahrung erhält man dann höherstufige Rezepte, die mehr Zutaten und einen verbesserten Kessel erfordern, aber auch stärkere Effekte verleihen. Mit der Zeit wird sich die Gesundheit der Patienten spürbar verbessern, wodurch das Ansehen des Apothekers bei den Bewohnern von Moonbury steigt.

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Durch den schrittweisen Aufbau von Beziehungen zu den Bewohnern von Moonbury erhöht man deren Zustimmung, wodurch sich im weiteren Spielverlauf öffentliche Gebäude verbessern und erkundbare Gebiete rund um die Stadt erweitern lassen. Zudem kann man neue Möbel herstellen und kaufen, um dem eigenen Zuhause eine persönliche Note zu geben!

Die Entwickler betonen, dass man Potion Permit in seinem eigenen Tempo spielen kann. Wenn man nicht gerade die Leiden der Gemeinde behandelt, kann man die Umgebung von Moonbury frei erkunden, deren Einwohner besser kennenlernen, in der örtlichen Taverne einkehren oder sich etwas fürs Abendessen angeln. Vielleicht versteht man sich mit bestimmten Junggesellen oder Junggesellinnen des Dorfes ja besonders gut.

Potion Permit scheint zahlreiche Parallelen zu Klassikern wie Stardew Valley zu haben, geht mit seinem Setting jedoch einen ganz eigenen und obendrein ziemlich vielversprechenden Weg, der Genre-Fans richtig gute Unterhaltung verspricht. Kleiner Wermutstropfen: Bislang gibt es keinen Hinweis auf eine deutschsprachige Spieloberfläche. Gutes Schulenglisch ist also vonnöten. Wer Interesse am Spiel hat, kann Potion Permit auf Steam und im Epic Store bereits auf die Wunschliste setzen. Abschließend ein Blick auf den neuesten Trailer zum Spiel, viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam | Epic Games Store

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Autor: Piet 503 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.