Unlife – Düsterer Plattformer mit Survival-Elementen

Auf der Suche nach einem Heilmittel im schwarzen Ozean!

Unlife ist das neueste Spiel des russischen Entwicklers Dmitriy Gusev alias Diedemor Studio, der 2019 bereits Roguelike 2D-Shooter Chernobyl: Road of Death veröffentlicht hat. Nachdem Unlife erstmals im Herbst 2020 angekündigt wurde, soll der Release auf Steam noch in diesem Jahr erfolgen. Einen konkreten Releasetermin gibt es aktuell aber noch nicht.

Unlife von Diedemor Studio soll 2021 auf Steam erscheinen.

Worum geht es in Unlife?

Unlife ist ein düsterer, in Pixelart gehaltener 2D-Action-Plattformer mit Survival-Elementen, der in einer alternativen, postapokalyptischen Zeitlinie spielt. Nach dem unkontrollierten Einsatz von Atomwaffen am Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich die Menschheit in endlosen Konflikten fast selbst zerstört. Staub hat die Sonne verfinstert und die globale Erwärmung ließ alle Gletscher schmelzen. Der Ozean hat sich dadurch in einen schlammigen Matsch verwandelt, in dem unter dem Einfluss von radioaktiver Strahlung ein neuer Evolutionsprozess begann. In dem giftigen Wasser tauchte ein Parasit auf, der fast alle Lebewesen mutierte.

Trotzdem haben es einige Menschen geschafft in diesem Albtraum zu überleben und sich den neuen Umständen anzupassen. In den Weiten des Ozeans haben sie Plattformen errichtet, auf denen sie arbeiteten und überlebten. Schiffe und U-Boote, einst für den Krieg genutzt, wurden die neuen Transportmittel. Im Spiel schlüpfen wir in die Rolle des letzten Überlebenden seiner Plattform der, schwer erkrankt, beschließt zu anderen Plattformen zu reisen um einen Weg zu finden sich wieder zu heilen.

Mithilfe eines U-Boots aus dem zweiten Weltkrieg bewegt sich unser Held zwischen den verschiedenen Plattformen, in denen er auf verschiedene Hindernisse und gnadenlose Monster trifft. Schwimmend, laufend und kletternd muss er dort nach Waffen und Vorräten suchen oder andere Überlebende retten. An einer Werkbank kann er aus verschiedenem Müll neue Gegenstände herstellen, die sein weiteres Überleben sicherstellen. Das genetische Material der getöteten Monster kann ihm auf seinem Weg dabei helfen, sich von der Krankheit zu heilen bzw. eine Linderung der Symptome zu erfahren.

Unlife macht mit seiner düsteren Atmosphäre und dem postapokalyptischen Setting einen interesanten ersten Eindruck und erinnert mich persönlich auch ein bisschen an The Final Station. Bei Release soll es drei verschiedene Schwierigkeitsgrade und mehrere Enden freizuspielen geben. Bei Interesse, könnt ihr Unlife bereits auf die Steam-Wunschliste setzen und so den Entwickler bis zum Release unterstützen.

Mehr zum Spiel: Steam

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Autor: Piet 347 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.