Aka – Ein kleiner Roter Panda auf der Suche nach innerem Frieden

Ein niedliches, nicht lineares Wohlfühl-Game mit offener Spielwelt

Aka ist das neueste Spiel der kanadischen Indie-Entwicklerin J.F. Barthelemy alias Namra aus Vancouver. Nach ein paar kleineren Games auf Itch.io ist Aka ihr erstes Spiel, das in Vollzeit entwickelt wird. Aka soll, wenn alles nach Plan verläuft, noch in diesem Jahr auf Steam erscheinen. Mittlerweile wurde der 15. Dezember als Releasetermin auserkoren. Später soll auch der Release für die Nintendo Switch folgen.

Aka von der kanadischen Entwicklerin Namra wird am 15. Dezember 2022 auf Steam erscheinen.

Worum geht es in Aka?

Aka ist ein kleines Open World Game, das sich mit ziemlicher Sicherheit weit oben in der Liste beliebter Wohlfühl-Games (Wholesomegames) einreihen wird. Namra selbst bezeichnet ihr Spiel als eine Mischung aus Alba, A Short Hike und Animal Crossing, nennt jedoch auch Stardew Valley, Don’t Starve und den Animefilm Pom Poko von Studio Ghibli als maßgebliche Einflüsse. Mit Aka möchte sie Spielerinnen und Spieler dazu bringen, sich mit Themen wie Empathie und Kommunikation auseinander zu setzen, während diese einfach eine gute Zeit im Spiel haben.

Im Spiel schlüpft man in die Rolle eines niedlichen Roten Pandas, der gerade aus einem Krieg zurückgekehrt ist und nun von einem alten Freund eingeladen wird, fortan ein friedliches Leben auf dessen Insel zu führen. Dort trifft der kleine Rote Panda auf hilfsbereite Dorfbewohner, gefangene Tiere, riesige Monster und Geister aus seiner Vergangenheit, die ihn an Ereignisse erinnern, die ihn während des Krieges traumatisiert haben und die nun seine Hilfe brauchen, um befreit zu werden.

Der Krieg ist vorbei und auf den kleinen Roten Panda wartet ein neues Leben, in dem er die Traumata des Krieges verarbeiten kann.

Bring Flora und Fauna zurück auf die Insel

Während er von alten Erinnerungen heimgesucht wird, die er zu begraben versucht, kann er den verschiedenen NPCs helfen die ihm überall begegnen. Neben den Quests für die NPCs gibt es auch auf der Insel viel zu tun, denn auch sie zeigt noch die Narben der Vergangenheit. Zeit, Fauna und Flora in dieses Paradies zurückzubringen. Im Spiel kann man mit einem von der Permakultur inspirierten Landwirtschaftssystem experimentieren und Ressourcen sammeln, um Unterkünfte, Werkzeuge, Nahrung und andere Dinge herzustellen.

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Entwicklerin Namra legt Wert darauf, dass es in Aka anders als in anderen Farmingspielen nicht darum geht Ressourcen auszubeuten, das Territorium zu erweitern oder Geld zu verdienen. Man kann also keine Bäume fällen oder Nutztiere ausbeuten, stattdessen pflanzt man Blümchen, um die Bienen zurückzubringen oder setzt ein paar Hühner ins Gelände, die dann wiederum die Schnecken essen, die das Gemüsebeet bedrohen.

Die Geschichte eines Heilungsprozesses

Aka soll die Geschichte des Heilungsprozesses des kleinen Roten Pandas werden. Das Spiel ist nicht linear und man kann jederzeit frei entscheiden, in welchem Tempo man weiterspielt. Statt sofort dem nächsten NPC zu helfen, kann man auf dem Weg zum inneren Frieden zum Beispiel mit Affen in heißen Quellen entspannen, auf dem Rücken eines riesigen Capybaras ein Nickerchen machen, Babydrachen füttern, mit dem Fahrrad über die Insel fahren oder einfach den Wellen des Ozeans lauschen und dabei die Wolken beobachten.

Im Spielverlauf soll es insgesamt 4 Inseln zu entdecken geben, die alle ganz unterschiedliche Biome beherbergen. Außerdem werden diverse Minispiele im Spiel versteckt sein. Wenn man der Story folgt, soll Aka rund 4-5 Stunden Spielzeit bieten. Man kann sich aber auf unbestimmte Zeit weiter um die Insel kümmern. Abschließend noch Blick auf den ersten kurzen Teaser-Trailer zum Spiel. Viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam | Crowdfunding-Kampagne

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Autor: Piet 558 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 39-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.