Age of Water – Abenteuer-MMO mit Waterworld Setting

In der Postapokalypse braucht es ein wehrhaftes Boot!

Age of Water ist das neueste Spiel von Entwickler Three Whales Studio und Publisher Gaijin Entertainment, die man durch Spiele wie War Thunder, Crossout, Star Conflict oder Enlisted kennt. Age of Water, das erstmals 2020 angekündigt wurde, ist ebenso wie Enlisted Teil des Gaijin inCubator Programms und wird demzufolge auch in Gaijins eigenem Launcher erscheinen. Ein Releasetermin hat das Spiel momentan noch nicht, interessierte Spielerinnen und Spieler können sich aber derzeit für die Teilnahme an einer Beta bewerben.

Worum geht es in Age of Water?

Age of Water, von Entwickler und Publisher schlicht als Online-Abenteuer bezeichnet, ist ein PvPvE MMO mit offener Spielwelt, das in eine postapokalyptische Zukunft versetzt, die Fans des Films Waterworld durchaus gefallen dürfte. Im Spiel hat der Ozean unsere einst blühende Zivilisation verschlungen. Die wenigen Überlebenden haben sich den neuen Umständen angepasst und Siedlungen auf großen Gebäuden und aus dem Meer ragenden Gipfeln gegründet. Sie befahren das Meer mit kleinen Booten und großen Kampfschiffen und finden alles Lebensnotwendige im Meer oder auf dem Meeresgrund.

Im Spiel wird man nun zum Kapitän seines eigenen Bootes, mit dem man sich frei in der offenen Spielwelt bewegen kann. Schnell lernt man, wie man auf dem Meer treibenden Schrott einsammelt und die ersten Kämpfe gegen Piraten auf Jetskis bestreitet. Das anfänglich noch sehr kleine Schlauchboot weicht dann auch schnell einem neuen Boot, auf dem etwas mehr Platz ist um dringend benötigte Waffen zu installieren und die ersten Crewmitglieder anzuheuern. Die rekrutierte Crew besetzt nicht nur die Geschütze, sondern übernimmt auch andere Aufgaben wie die Reparatur des Rumpfes, den Dienst an der Wasserpumpe oder das Sortieren von aufgesammeltem Schrott.

Schaffe schaffe, Schiffle baue!

Nach und nach kann man neue Siedlungen entdecken, ihre Bewohner treffen und diverse Aufgaben für sie abschließen. Ist das Schiff mit einer Winde ausgerüstet, kann man am Meeresgrund nach wertvollen Ressourcen suchen. Gefundene Artefakte lassen sich zu Geld machen und auch durch geschickten Handel zwischen den Siedlungen kann man seine Kasse aufbessern, um das eigene Schiff weiter auszubauen.

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Man kann sowohl eigene Schiffe bauen, als auch bestehende Modelle modifizieren. Das Entwicklerteam stellt Spielerinnen und Spielern dutzende Rümpfe und hunderte Bauteile zur Verfügung, aus denen man von einem kleinen Boot bis hin zu einem schwer bewaffneten, 30 Meter langen Kreuzer alles bauen kann. Im Spielverlauf erhält man auch eine eigene Basis auf dem Meer. Diese Festung ermöglicht dann unter anderem die Produktion von Waffen, Schiffsrümpfen und anderer Ausrüstung.

Das eigene Schiff lässt sich in Age of Water immer weiter ausbauen, um wehrhaft gegen Piraten zu bleiben.

Auf hoher See erwarten einen anfänglich nur KI-Gegner, später kann man jedoch auch auf andere Spieler treffen. Man kann gegnerische Schiffe zerstören oder sie im Gefecht erobern, um sie dann selbst zu benutzen. Die Abenteuer auf dem Ozean sollen dann sogar so weit gehen, dass man gegnerische Festungen angreifen und verbündete Siedlungen verteidigen kann! Laut Entwicklern gilt stets auf der Hut und gut bewaffnet zu sein, denn wenn man zum Beispiel dabei ist im Auftrag illegale Waren von A nach B zu transportieren, könnte es durchaus gerade einen Spieler geben, der den Auftrag hat Schmuggler zu jagen.

Age of Water hat sich beim ersten Anzocken ziemlich vielversprechend präsentiert und dürfte mit seinem stimmungsvollen Waterworld-Setting einige Fans finden. Offenbar wird es zudem möglich sein, das ganze Abenteuer gemeinsam mit Freunden zu erleben, gemeinsam Quests abzuschließen und gemeinsam zu Kämpfen. Wer Interesse an Age of Water, kann sich über den nachfolgenden Trailer einen ersten Eindruck vom Spiel verschaffen und sich natürlich bereits für die Beta anmelden.

Mehr zum Spiel: Homepage

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Autor: Piet 535 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.