Cartel Tycoon – Als Drogenbaron ein Imperium aufbauen

Aufstrebende Narcos erwartet ein Strudel aus Drogen, Geld und Gewalt

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Cartel Tycoon ist der Debüttitel des russischen Entwicklerstudios Moon Moose aus St. Petersburg. Das Spiel wurde im Rahmen der PC Gaming Show 2020 angekündigt und soll im Herbst diesen Jahres auf Steam erscheinen. Als Publisher ist tinyBuild mit an Bord. Ein konkretes Releasedatum für Cartel Tycoon gibt es noch nicht, interessierte Spieler können auf Steam aber bereits eine kostenlose Demo des Spiel ausprobieren.

Cartel Tycoon von Moon Moose und tinyBuild soll im Herbst 2020 auf Steam erscheinen.

Worum geht es in Cartel Tycoon?

Cartel Tycoon ist ein Mix aus Aufbaustrategie und Wirtschaftssimulation, der uns in eine fiktive Version des Lateinamerikas der 80er Jahre versetzt. Eine Zeit, in der Drogenbarone wie Pablo Escobar die Welt mit Kokain überschwemmten, einen Strudel der Gewalt auslösten aber auch wahnsinnig reich wurden. In Cartel Tycoon schlüpft man nun selbst in die Rolle eines kleinen Narcos, der Reichtum anstrebt und sich ein anderer Kartelle zum Trotz ein Drogenimperium aufbauen möchte. Man beginnt mit ein paar Cannabis-Plantagen, einem Lagerhaus für die Logistik und einem kleinen Labor in dem Marihuana hergestellt wird.

Cartel Tycoon – Die Cannabis und Koka Plantagen des Kartells sind im Dschungel versteckt und mit Lagerhäusern verbunden die die Logistik gewährleisten.

Schmutziges Drogengeld & korrupte Behörden

Diese Produktion gilt es erst einmal um neue Plantagen zu erweitern. Eine Transportroute vom Lagerhaus zu einem kleinen Flughafen in der Nähe sorgt dann dafür, dass man sein Produkt auch exportieren kann. Das frisch verdiente, schmutzige Drogengeld muss man dann jedoch erstmal am Flughafen abholen lassen, damit es bei einer Bank in der Stadt gewaschen wird. Nur mit sauberem, legalem Geld kann man neue Gebäude kaufen oder in die Forschung investieren, um das kleine Drogenimperium zu erweitern. Die Aktivitäten bleiben der Polizei nicht lange verborgen und schnell taucht der erste Vertreter der Gesetzeshüter auf und möchte mit einer stolzen Summe geschmiert werden. Andernfalls bekommt man Probleme, denn die Polizei kann Produktionsstädten sowohl schließen auch als auch zerstören.

Gewalt ist in Cartel Tycoon allgegenwärtig. Manchmal fliegt dann auch ein Gebäude im Dschungel in die Luft.

Einnahmequellen und Gefahren für dein Kartell

Hat man es geschafft die Polizei zu schmieren, kann man sich wieder seinen Expansionsplänen widmen und weitere Farmen, Labors, Lager, Werkstätten und Forschungszentren errichten und mit Lieferketten verbinden. Im Spielverlauf kann man dann nicht nur mit Marihuana, sondern auch mit Kokain, Metamphetamin und anderen Gütern handeln, die deutlich mehr Gewinn einbringen. Gefahr droht nicht nur durch die Behörden, sondern auch durch DEA, CIA, die Armee und rivalisierende Kartelle. Um das eigene Drogenimperium auszuweiten, kann man mit seinen Lieutenants angrenzende Gebiete erobern und andere Kartelle zurückschlagen. Der Tod des eigenen Drogenbosses ist in dieser gewalttätigen Zeit unvermeidbar, aber wenn er stirbt rückt ein Lieutenant nach und übernimmt den Job an der Spitze des Kartells.

Cartel Tycoon verbindet Aufbaustrategie und Wirtschaftssimulation mit Roque-Lite Elementen und prozedural generierten Events, um möglichst viel Spielspaß zu gewährleisten. In der Demo präsentiert sich das Spiel bereits ziemlich ansprechend und man verfällt schnell der Faszination der Lieferwagen, die mit Drogen oder Geld beladen über die kleinen Schotterpisten rumpeln. Ein Tutorial erleichtert den Einstieg, so dass man schnell versteht was zu tun ist um den Einfluss seines Kartells zu vergrößern. In der Demo war die Polizei ein wirklich gnadenloser Gegner, bis zum Release wird der Schwierigkeitsgrad aber bestimmt noch ein bisschen besser ausbalanciert. Das Spiel kommt auf jeden Fall auf die Wunschliste.

Die Demo von Cartel Tycoon steht aktuell kostenlos auf Steam zur Verfügung. Ob sie über das Ende des Steam Game Festival, das am 22. Juni endet, erhalten bleibt ist derzeit noch unklar. Sobald Neuigkeiten zum Releasedatum bekannt werden, versorgen wir euch hier mit einem Update. Bis dahin, viel Spaß mit dem Trailer!

Mehr zum Spiel: Steam

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Autor: Piet 273 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 37-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.