Dawn Apart – Kolonie- und Fabrik-Simulation mit zerstörbaren Voxeln

Leite eine Kolonie von Glücksrittern und ernte die Rohstoffe des Planeten!

Dawn Apart ist das erste Spiel des vierköpfigen Entwicklerstudios Industrial Technology and Witchcraft aus Berlin, die ihr Spiel erstmals am 18. November 2022 angekündigt haben. Neben Dawn Apart arbeitet das Team auch an Domineon 2, einem Couch-Partyspiel für bis zu 8 Spieler. Verläuft alles nach Plan, soll Dawn Apart im Frühjahr 2024 auf Steam in den Early Access starten. Ein konkretes Releasedatum gibt es aktuell natürlich noch nicht.

Dawn Apart von Industrial Technology and Witchcraft soll voraussichtlich Anfang 2024 auf Steam in den Early Access starten.

Worum geht es in Dawn Apart?

Dawn Apart ist eine Weltraumkolonie- und Automatisierungssimulation, die wir uns als eine Mischung aus Factorio, Rimworld und Teardown vorstellen sollen. Von Teardown bezieht Dawn Apart dabei auch sein besonderes Alleinstellungsmerkmal: Die dynamisch generierten Voxel-Umgebungen der Kolonie-Simulation sind vollständig zerstörbar. Das ITAW-Team hat dafür sogar eine eigene, auf Unity basierende Voxel-Engine entwickelt.

In Dawn Apart werden wir auf den fernen Planeten Aurora geschickt, um dort wertvolle Rohstoffe abzubauen und eine wachsende Siedlung von Glücksrittern zu managen. Die Kobayashi-Schwarz Corporation, das Unternehmen, das die Expedition nach Aurora finanziert hat, will natürlich schnellstmöglich Erträge sehen und seine Rendite einfahren. Um die stetig steigende Quote zu erfüllen, müssen wir Auroras Oberfläche umgraben und den Abbau der Bodenschätze automatisieren. Damit stehen wir vor der Aufgabe, im Spielverlauf immer neue Produktionsstraßen mit Fließbändern und himmelhohe Fabrikkomplexe zu errichten, die sich über mehrere Etagen erstrecken können.

In Dawn Apart müssen wir den Abbau der wertvollen Rohstoffe von Aurora automatisieren.

Schütze deine Siedlung mit allen Mitteln

Verständlicherweise ist die humanoide Alien-Rasse die Aurora bewohnt nicht besonders glücklich darüber, dass ihr Planet ausgebeutet und zerstört wird. Es gilt also die Siedlung mit allen Mitteln zu schützen, Verteidigungsmaßnahmen zu treffen oder sogar proaktiv den Konflikt mit den Eingeborenen zu suchen. Laut dem Entwicklerteam muss dies jedoch nicht die einzige Lösung sein.

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Wir können uns auch mit der einheimischen Bevölkerung verbünden und uns gegen die korrupte Kobayashi-Schwarz Corporation wenden. Egal wie wir uns entscheiden, alle Interaktionen können laut Entwicklern auch zu einer teilweisen oder vollständigen Zerstörung des Planeten Aurora führen.

Glücksritter und pulverisierte Voxel

Die wachsende Kolonie zieht Ingenieure, Söldner und Zivilisten an, die ihre Heimat zurückgelassen haben, um in der üppigen, aus verschiedenen Biomen bestehenden Welt von Aurora neu anzufangen. Wir müssen für ausreichend Nahrung, Unterkunft und Medizin sorgen, damit die Kolonie den stetigen Zustrom neuer Siedler und Glücksritter bewältigen kann. Auf Aurora können Erfolg oder Niederlage, Wohlstand oder Untergang und Leben oder Tod nur einen Tag auseinander liegen.

Dawn Apart ist ein vielversprechender Titel, der mit seiner vollständig zerstörbaren Umgebung ein schönes Alleinstellungsmerkmal hat. Jeder Voxel soll eigene physikalische Eigenschaften entsprechend seinem Materialtyp haben. Ein Holz-Voxel kann zum Beispiel Feuer fangen, das sich auf andere brennbare Voxel ausbreitet, einen Stein-Voxel aber unbeeindruckt lässt. Spielerinnen und Spieler sollen zudem ein rasterbasiertes Terraforming-System an die, mit dem sich die Oberfläche von Aurora drastisch verändern lässt.

Wer das Berliner Entwicklerteam auf dem Weg zum Early Access auf Steam unterstützen mag, kann Dawn Apart bereits auf die Steam-Wunschliste setzen. Der nachfolgende Pre-Alpha Trailer liefert einen ersten Eindruck vom Spiel. Viel Spaß!

Mehr zum Spiel: Steam

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Autor: Piet 558 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 39-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.