Outworlder – Leite eine Kolonie auf einem fremden Planeten

Erschaffe eine Kolonie und greife dann wieder zu den Sternen!

Outworlder ist das erste Spiel des amerikanischen Entwicklerteams Igloosoft Games aus Atlanta, die bereits seit einigen Jahren in Teilzeit an ihrem Spiel gearbeitet haben. Bereits 2019 konnte man eine erste, frühe Pre-Alpha Demo des Spiels ausprobieren. Seitdem hat sich viel getan und Outworlder ist deutlich näher an seinen kommenden Early Access Release auf Steam herangerückt.

Einen konkreten Releasetermin gibt es aktuell zwar noch nicht, seit ein paar Tagen können interessierte Spieler aber bereits auf Steam an einem Playtest teilnehmen, der den aktuellen Entwicklungsstand des immer noch in der Alpha-Phase befindlichen Spiels zeigt.

Extrem vielversprechend! Outworlder von Igloosoft Games aus Atlanta.

Worum geht es in Outworlder?

Outworlder ist ein Sci-Fi Sandbox Abenteuer mit Koloniemanagement und Crafting- und Survival-Elementen. Outworlder ist in Pixelart gehalten und erinnert im ersten Moment an bekannte Spiele wie Starbound, Terraria oder It Lurks Below, zu denen auch nicht nur optisch eine gewisse Verwandtschaft besteht. Nach einer langen Reise durch den Weltraum legt man mit seinem NPC-Kumpel Buddy eine Bruchlandung auf einem fremden Planeten hin. Dort steht man vor der Aufgabe sich eine neue Heimat aufzubauen und technologisch weit genug voran zu schreiten um schließlich wieder zu den Sternen zu greifen.

In der neuen Umgebung angekommen, lootet man noch schnell die letzten Habseligkeiten aus der Rettungskapsel und beginnt damit das eigene Überleben sicherzustellen. Zum Glück liefern die nahegelegenen Pflanzen Nahrungsmittel und aus den Bäumen lässt sich Holz für einen Unterschlupf, ein Lagerfeuer und ein Bett gewinnen. Nahe der Oberfläche zeigt sich unterirdisch auch schnell das erste Eisenerz, welches man für eine Werkbank benötigt.

Outworlder – Hat man lauschiges Plätzchen gefunden, kann man damit beginnen das Fundament für die neue Kolonie zu legen. 

Viel zu craften und fleißige NPCs

An der Werkbank können unzählige weitere Dinge gecraftet werden. Über Werkzeuge und Möbel bis hin zur Küche und einem Forschungstisch ist alles dabei. Eine Besonderheit von Outworlder ist, dass man an den verschiedenen Werkbänken auch Arbeitsaufträge anlegen kann, sodass ein NPC die Arbeit übernimmt. Die fertigen Produkte kann man sich dann später einfach aus dem Inventar der Werkbank abholen. Mit größeren Ausflügen trifft man auf dem Planeten auch auf weitere NPCs, die ebenfalls abgestürzt dort sind.

Diese NPCs haben oftmals Spezialisierungen wie Wissenschaftler oder Rüstungsschmied und man kann sie überreden sich der Kolonie anzuschließen. Da nicht alles, was sich auf dem Planeten bewegt friedlich ist, kann es nicht Schaden ein paar freundliche gesinnte NPCs mit Waffen in der Kolonie zu haben. Mittels eines Follow-Commands kann man die neuen Kolonisten dann auch mit auf Erkundungstour nehmen,  egal ob man sich über die Planetenoberfläche oder in die Tiefe bewegt.

Mit der Zeit wird die Kolonie in Outworlder immer größer. Hier haben die NPCs ihre eigenen Quartiere.

Reise zu den Sternen

Im Spielverlauf kann man seine Kolonie dann immer weiter ausbauen und mit Strom, Nahrung, Heizung, Unterhaltung und Komfort alle wichtigen Bedürfnisse erfüllen. Ich durfte die Alpha 1 Preview 11 ausprobieren, in der der Weltraum-Teil des Spiels noch nicht im Spiel integriert ist. Laut Entwicklern soll man im Weltraum-Teil dann sogar Raumschiffe bauen können, um damit Ressourcen zwischen Planeten zu transportieren oder eine Expedition mit Fahrzeugen und Mechs auf einem vielversprechenden, fremden Planeten zu abzusetzen.

Outworlder – Ein Screenshot Mitten aus der Kolonie.

Viele Features, viel zu tun und vielversprechend!

Die Features von Outworlder sprengen im Grunde schon jetzt das Format einer kleinen Preview. Es gibt das NPC-System, mit dem man eine lebendige Kolonie leitet, in der man auch Pflanzen anbauen, Wildtiere zähmen und Nutztiere halten kann. Prozedural generierte Welten mit verschiedenen Biomen, in denen es unglaublich viel zu entdecken gibt. Dann später der Weltraum-Teil, in dem man sich offenbar eine ganze eigene Ecke des Kosmos erobern kann. Dazu kommt obendrauf noch ein Multiplayer-Modus für bis zu 32 Spieler und die Tatsache, dass das Team von Igloosoft Games sein Spiel von Anfang an Modder-freundlich gestaltet.

Outworlder ist natürlich noch lange nicht fertig, die Entwickler sind jedoch hoch motiviert und haben noch viel vor. Bereits in der aktuellen Alpha Version ist das Spiel einen Blick wert. Fans von Starbound, Terraria oder auch RimWorld sollten an Outworlder ganz sicher Vergnügen finden. Wer Interesse am Spiel hat, kann momentan auf Steam Zugriff auf einen Playtest anfordern und Outworlder unbedingt auf die Steam-Wunschliste setzen, um so die Entwickler zu unterstützen!

Mehr zum Spiel: Steam | Homepage

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Autor: Piet 347 Beiträge
Piet liebt Indiegames und Pixelart, spielt aber viel zu selten ein Spiel bis zum Ende durch. Der 38-jährige Bart- und Basecap-Träger macht beruflich Sachen im Internet und ist dort auch gerne als Spielescout, Kreativberater und Troubleshooter unterwegs, wenn er nicht gerade an einem Beitrag für Indiegames Inside schreibt.